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OSC-Team in Plauen Turnierzweiter

Wasserball OSC-Team in Plauen Turnierzweiter

Bei der Generalprobe auf die neue Saison in der Wasserball-Bundesliga zeigte der OSC Potsdam am Wochenende beim Turnier in Plauen eine gute Leistung. Im Finale unterlagen die Havelstädter erst nach Fünf-Meter-Werfen gegen Gastgeber Plauen.

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Die vier Neuzugänge vom OSC: Maximilian Ghalayini, Michael Knelangen, Dennis Strelezkij und Reiko Zech (v.l.)

Quelle: Verein

Plauen. Auf der letzten Etappe der DWL-Vorbereitung sorgte der OSC Potsdam am Wochenende fast für eine Überraschung. Beim internationalen Turnier um den Ehrenpreis des Oberbürgermeisters in Plauen unterlag das Potsdamer Team im Finale erst nach Fünf-Meter-Werfen 19:20 (5:4, 3:2, 2:5, 4:3/5:6) dem A-Gruppen-Vertreter SVV Plauen.

„Das war ein würdiges Finale. Die Mannschaft hat noch einmal wichtige Erfahrungen gemacht“, bewertete André Laube, der Trainer Alexander Tchigir am Beckenrand vertrat. Dieser absolvierte in Duisburg einen weiteren Lehrgang der A-Lizenz-Ausbildung und drückte aus der Ferne die Daumen. Am kommenden Sonnabend steht das erste Pflichtspiel beim SV Würzburg 05 in der zweiten Runde des Deutschen Pokals an, bevor es am 24. Oktober beim Aufsteiger Wasserfreunde Fulda ins erste Spiel der Deutschen Wasserball-Liga geht. „Wir fühlen uns gut gerüstet für die ersten Aufgaben und freuen uns auf den Start in die Liga“, so OSC-Kapitän Matteo Dufour, der sich in Plauen über den Preis des besten Torschützen freuen durfte. 13 Treffer erzielte der Italiener, mit je zehn Toren wussten aber auch die Neuzugänge Dennis Strelezkij und Reiko Zech zu gefallen.

In den beiden Vorrunden-Duellen am Sonnabend hatte der OSC keine große Mühe. Gegen B-Gruppen-Konkurrent SV Weiden siegte Potsdam 17:5 (5:1, 3:2, 4:0, 5:2), der amtierende österreichische Meister Paris Lodron Salzburg wurde 16:8 (4:0, 0:3, 7:3, 5:2) geschlagen. „Das Ergebnis gegen Weiden ist zu relativieren“, sagte Laube. „Dort fehlten einige wichtige Leistungsträger. Außerdem war es bereits deren zweites Spiel mit nur einer guten Stunde Pause. In der Liga müssen wir mit deutlich größerer Gegenwehr rechnen.“ Auch der OSC hatte nach der Partie gegen Weiden mit einer kurzen Pause zu kämpfen, begann aber gegen Salzburg höchst konzentriert und ging rasch 4:0 in Front. Im zweiten Viertel verloren die Havelstädter aber zwischenzeitlich vollkommen den Faden. Beim Stand von 4:3 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause straffte sich Potsdam und siegte noch deutlich.

Auch Plauen hielt sich in der parallelen Gruppe mit Siegen gegen die tschechische Nationalmannschaft (16:5) und die SG Neukölln (9:7) schadlos, wodurch es zum Finale am Sonntag gegen Potsdam kam. Im ereignisreichen ersten Viertel ging der OSC nach Treffern von Strelezkij, Dufour (2), Ferdinand Korbel und Zech 5:4 in Front. Im zweiten Abschnitt erhöhte zunächst Strelezkij auf 6:4, später Hannes Schulz und Saggau auf 8:5. „Leider fehlte uns da die Cleverness, den Vorsprung länger zu verwalten“, so Laube. Noch vor der Halbzeit fing sich Potsdam das 8:6 ein, Anfang des dritten Viertels erzielte Plauen den Anschluss. Zech traf zwar noch zum 9:7, doch drei Tore in Folge der Hausherren führten zum 9:10. Nach Tor von Kapitän Dufour ging es beim Stand von 10:11 ins letzte Viertel. Dort erzielte Plauen den ersten Treffer, Zech verkürzte auf 11:12 und 12:13. Nach dem 12:14 sah Plauen wie der sichere Sieger aus, doch Hannes Schulz markierte zunächst das 13:14 und mit der Schlusssirene noch den 14:14-Ausgleich. Im Fünf-Meter-Werfen hatte Potsdam dann allerdings das Nachsehen.

Potsdam: Torhüter Michael Knelangen, Jack Collier (2), Artur Tchigir (1), Thilo Popp, Dennis Strelezkij (10), Ferdinand Korbel (4), Christian Saggau (4), Gabriel Satanovsky (2), Matteo Dufour (13), Hannes Schulz (4), Reiko Zech (10), Max Kössler (2)

Von Carsten Schmitt

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