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OSC vor der prickelndsten Woche des Jahres

Wasserball-Bundesliga OSC vor der prickelndsten Woche des Jahres

Für die Wasserballer des OSC Potsdam steht die prickelndste Woche des Jahres an: Am Donnerstagabend (20 Uhr, Bad am Brauhausberg) empfangen die Potsdamer den Serienmeister Wasserfreunde Spandau im ersten Playoff-Viertelfinalspiel um die deutsche Meisterschaft. Nur zwei Tage später kann der OSC im Pokal den größten Erfolg der Vereinsgeschichte schaffen.

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Hannes Schulz vom OSC Potsdam spielte drei Jahre für den Viertelfinal-Gegner Wasserfreunde Spandau.

Quelle: foto: verein

Potsdam. Die Wasserballer des OSC Potsdam wollen ihre Saison krönen. Als Sieger der B-Gruppe der Bundesliga haben sie in den Playoffs gegen Plauen bereits den umjubelten Aufstieg in die A-Gruppe geschafft. Doch die prickelndste Woche der Saison steht jetzt an. Am Donnerstag (20 Uhr, Brauhausberg-Bad) empfängt das Team von Trainer Alexander Tchigir im Bundesliga-Viertelfinale den Rekordmeister Wasserfreunde Spandau. Die Potsdamer sind in der Serie „best of three“ krasser Außenseiter. Pfingsten tritt der OSC in der Pokal-Endrunde in Krefeld an und will mit einer Medaille für den größten Erfolg der Vereinsgeschichte sorgen.

Chance auf den größten Erfolg der Vereinsgeschichte

„Das ist eine besondere Woche“, sagt OSC-Leistungsträger Hannes Schulz. „Das Spiel gegen Spandau hat Brisanz, aber unser Fokus liegt etwas mehr auf Samstag.“ Denn wenn Potsdam im Pokal-Halbfinale gegen Bayer Uerdingen gewinnt, wäre der Finaleinzug und eine Medaille sicher. Beim Ausscheiden im Halbfinale bliebe am Sonntag die Chance auf Bronze.

Drei Spiele in vier Tagen

Die Viertelfinal-Serie des OSC Potsdam gegen Spandau 04 beginnt am Donnerstag (20 Uhr) im Brauhausberg-Bad.

Spiel zwei steigt am Samstag (21. Mai, 16 Uhr) in Berlin. Wer zweimal gewinnt, kommt ins Halbfinale. Ein eventuelles drittes Spiel ist für den 22. Mai (13 Uhr, beide Schwimmhalle Schöneberg) angesetzt.

In der Pokalendrunde treffen am Samstag in Krefeld in den Halbfinals Bayer 08 Uerdingen und der OSC Potsdam (17.30 Uhr) sowie die Wasserfreunde Spandau 04 und der ASC Duisburg (19 Uhr) aufeinander.

Am Sonntag finden das Spiel um Platz drei (16.45 Uhr) und das Finale (18.15 Uhr) statt. Eine Medaille wäre der größte Erfolg in der OSC-Historie.

Doch zunächst wollen sich Schulz und Co. gegen Spandau gut verkaufen. Im Pokal-Halbfinale 2015 setzte es eine 3:10-Niederlage. „Diesmal wollen wir zwei, drei Tore mehr schießen und ein gutes Spiel machen“, sagt Rechtsaußen Schulz. „Aber realistisch gesehen haben wir kaum eine Chance.“ Spandau hat in der A-Gruppe alle 14 Spiele gewonnen, schoss durchschnittlich 15 Tore pro Spiel. Schulz, der selbst drei Jahre bei Spandau 04 spielte, kennt den Gegner genau. „Die Jungs haben eine unheimliche physische Stärke und jede Menge internationale Erfahrung.“ Beim Champions-League-Teilnehmer spielen die drei Ex-Potsdamer Spencer Hamby, Lukas Küppers und Eric Miers. Schulz verweist auch auf die 04-Stars Mateo Cuk und Marko Stamm. „Das sind Spieler, die mit ihrer Qualität den Unterschied ausmachen können.“ Mit einem guten Auftritt will sich die Tchigir-Truppe auf das Pokal-Wochenende einstimmen.

Uerdingen schon einmal im Pokal bezwungen

2015 bezwangen die Potsdamer den Halbfinalgegner Uerdingen aus der A-Gruppe der Bundesliga bereits im Viertelfinale mit 8:7. „Trotzdem sind wir am Samstag Außenseiter“, sagt Schulz. „Aber ich sehe Chancen. Eine Medaille ist ein großer Ansporn für uns.“ Centerverteidiger Raiko Zech ist nach Erkältung wieder im Training. Und Dennis Strelezkij kommt nach erfolgreicher EM-Quali selbstbewusst von der U19-Auswahl zurück.

Von Ronny Müller

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