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Özil droht gegen Polen Ausfall: "Keine Prognose"

Fußball Özil droht gegen Polen Ausfall: "Keine Prognose"

Das Hinspiel ging mit 0:2 verloren - jetzt will Deutschland gegen Polen "mit Macht" punkten, betont Kapitän Schweinsteiger. Der am Knie verletzte Özil muss wohl ersetzt werden.

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Der Gesundheitszustand von Mesut Özil ist nicht klar.

Quelle: Oliver Weiken

Frankfurt/Main. Auch ein möglicher Ausfall von Spielmacher Mesut Özil soll die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht von der sportlichen Revanche gegen Polen abhalten.

Kapitän Bastian Schweinsteiger sieht die Partien in der EM-Qualifikation am Freitag gegen den Nachbarn und drei Tage später in Glasgow gegen Schottland als "zwei Herausforderungen" für das DFB-Team: "Wir müssen voll angreifen. Wir brauchen Punkte."

Wegen einer leichten Reizung der Patellasehne konnte Weltmeister Özil am Dienstag nicht trainieren, berichtete Assistenz-Coach Thomas Schneider. Am Mittwoch soll der Profi des FC Arsenal eine separate Übungseinheit mit einem Athletiktrainer bestreiten. "Dann gucken wir, wie es zum Spiel ausschaut. Es gibt keine Prognose", sagte Schneider.

Auch für Schweinsteiger und die vier von Bundestrainer Joachim Löw eingeladenen Dortmunder Spieler gab es nach den Belastungen in ihren Liga-Spielen zunächst ein Sonderprogramm. Sie sollen erst am Mittwoch voll ins Teamtraining einsteigen. "Wir wollen die Jungs gegen Polen frisch auf dem Platz haben", begründete Schneider die "Belastungs-Dosierung".

Löw stehen damit nur der Mittwoch und Donnerstag für Übungseinheiten mit dem gesamten Kader zur Verfügung. "Wir müssen sehr gut und effektiv arbeiten, den Spielern maximalen Input vermitteln auch über Video-Coaching", unterstrich Co-Trainer Schneider.

"Wir werden es mit aller Macht angehen, so dass wir uns revanchieren können für die Niederlage in Polen", betonte Schweinsteiger, der beim 0:2 im Oktober 2014 in Warschau nicht dabei war. "Eine sehr schwierige Aufgabe, aber wir müssen", sagte der zu Manchester United gewechselte Ex-Münchner zur Notwendigkeit eines erfolgreichen Spiels.

"Es ist völlig klar, dass es keine Selbstläufer werden. Polen und Schottland haben berechtigte Hoffnungen, bei der EM im kommenden Jahr in Frankreich teilzunehmen", warnte Löw. Polen (14 Punkte) führt die Gruppe D vor Weltmeister Deutschland (13) und Schottland (11) an. "Wir sind auf beide Mannschaften vorbereitet und eingestellt. Wir haben gute Lösungen für die beiden Spiele", versprach der Bundestrainer.

"Da kommen zwei Mannschaften auf uns zu, die auch sehr gut Fußball spielen können. Ich hoffe, dass uns das mehr liegt als Mannschaften wie Georgien, die mehr in der Defensive stehen", erklärte Stammtorhüter Manuel Neuer vom FC Bayern.

dpa

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