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Großmutter verstirbt bei Olympia-Jubel

Olympia, Gewichtheben Großmutter verstirbt bei Olympia-Jubel

Der bisher größte Erfolg in der Karriere des 20-jährigen Gewichthebers Sinphet Kruaithong nahm nach seinem Bronze-Jubel eine dramatische Wendung. Kurz nach seinem Jubel kündigte er noch eine Feier mit Freunden und Familie an, dass seine Großmutter beim Jubeln verstorben war, wusste der Thailänder zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

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Auf dem Podest wusste Sinphet Kruaithong noch nichts von dem Tod seiner Großmutter.

Quelle: AFP PHOTO / GOH Chai Hin

Rio de Janeiro. Gleich 289 Kilogramm stemmte Gewichtheber Sinphet Kruaithong bei den Olympischen Spielen in Rio. Das reichte in der Entscheidung der Gewichtheber bis 56 Kilogramm zur Bronzemedaille. Doch während der 20-Jährige nach seinem Triumph große Feiern in der Heimat ankündigte, ereignete sich dort dramatisches - die Großmutter des Gewichthebers erlitt während des Jubels über Bronze wohl einen Herzinfarkt. Für die 82-jährige Subin Khongthap bedeutete der Erfolg des Enkels wohl etwas zu viel Aufregung. Zunächst konnte sie zwar wiederbelebt wurden, im Krankenhaus konnten die Ärzte den Tod der Dame jedoch nicht verhindern.

Ein Polizeisprecher gab bekannt: "Alles sieht zunächst nach einem Herzinfarkt aus. Aber wir sind nicht sicher, ob sie sich zu sehr aufgeregt hat oder vorher schon krank war." Wie Sinphet Kruaithong die traurige Botschaft aufnahm ist noch nicht bekannt. Die angekündigte Party in der Heimat wird jedoch wohl der Trauer an die verstorbene Großmutter weichen. Diese hatte vor dem Beginn der Olympischen Spiele noch in einem TV-Interview gesagt: "Ich feuere ihn an: kämpfe, kämpfe! Ich vermisse ihn und will, dass er erfolgreich ist. Er soll die Goldmedaille nach Hause bringen." Diese konnte der 20-Jährige zwar nicht nach Hause bringen, seine Großmutter dürfte er aber dennoch sehr stolz gemacht haben.

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