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Oranienburger wollen sich in 3. Liga etablieren

Handball, Oranienburger HC Oranienburger wollen sich in 3. Liga etablieren

Die Handballer des Oranienburger HC starten am Samstag mit einem Heimspiel in die neue Saison der 3. Liga. Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Trainer Christian Pahl hat ein eingespieltes Team zur Verfügung.

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Rückraumspieler David Sauß hat sich enorm gesteigert. Trainer Christian Pahl (kl. Foto) geht in sein viertes Jahr.

Quelle: FOTO: ROBERT ROESKE,

Oranienburg. Oranienburg etablieren! Das ist das große Ziel beim Oranienburger HC. Etablieren in der 3. Handball-Bundesliga. Und das nicht irgendwo, sondern im einstelligen Bereich mit einem zurückhaltenden Blick nach oben. Die Voraussetzungen dafür wurden in den vergangenen Jahren sukzessive geschaffen. Trainer Christian Pahl, jetzt im vierten Jahr bei den Kreisstädtern, hat das Team ziemlich umgekrempelt. Im ersten Jahr weniger, im zweiten mehr, im dritten nochmal nachgelegt. Und nun noch leicht.

Zahl der Neuzugänge überschaubar

„In der jetzigen Vorbereitung mussten wir nicht mehr so viel Zeit aufwenden, um die wesentlichen taktischen Dinge einzustudieren“, sagt der Coach. Zwei Außenspieler sind lediglich dazugekommen – Dennis Schmöker von den Füchsen Berlin II (links) und Ioannis Frangis vom VfL Gummersbach II (rechts). Mit Josip Perkovic wechselte ein einstiger A-Junior (Kreis) vom VfL Potsdam in die Nord-Berliner Region. Dazustoßen wird Mitte September Hüseyin Öksüz. Der türkische Rückraumspieler trainiert seit dem Herbst letzten Jahres mit, musste sich das Geschehen aber so lange von der Tribüne aus ansehen. Er wird erst in drei Wochen spielberechtigt sein. Und weil er schon monatelang mittrainiert, sagte der Student: „Ich fühle mich gar nicht als neuer Spieler, sondern eher als ’alter’“.

Mannschaft muss sich weiter entwickeln

Kapitän Robin Manderscheid machte die Entwicklung der vergangenen Jahre komplett mit. „Das ging ziemlich vorwärts. Ohne sich weiter zu entwickeln, hätte wir in der Liga keine Chance“, sagt der 25-Jährige. Der OHC ist längst eine feste Größe in der Liga. Jeweils mehr als 30 Punkte in den vergangenen beiden Spielzeiten sprechen für sich. Trotzdem wünscht sich der 35-jährige Coach, dass sein Team noch mehr an Stabilität gewinnt. Insbesondere  auswärts sollte in dieser Saison  das  eine oder andere Pünktchen mehr herausspringen.

Zu den Staffelfavoriten zählt Christian Pahl den HSV Hamburg. „Die hatten schon starke Leute in der Zweiten, haben gut dazu geholt und noch Erstligaspieler im Kader.“ Auch Schwerin – dem ersten OHC-Gegner am Samstag, 18.30 Uhr, in eigener Halle – traut er zu, um den Aufstieg mitzuspielen. Absteiger Henstedt eher nicht.

Selbst geht der Trainer mit einem guten Gefühl in die Saison, auch wenn der Einsatz von Kreisspieler Robert Stelzig fraglich ist. „Es wird ein schwieriges Spiel. Wer weniger Fehler macht und kreativer ist, gewinnt.“

Von Stefan Blumberg

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