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Party bis nach Mitternacht: THW Kiel feiert 20. Titel

Handball Party bis nach Mitternacht: THW Kiel feiert 20. Titel

Bis weit nach Mitternacht haben die Handballer des THW Kiel ihren 20. Meistertitel gefeiert. In Frack und Zylinder samt weißer Zahl 20 stürmte die Mannschaft um Kapitän Filip Jicha das Kieler Rathaus und präsentierte nach dem 33:29 (18:12)-Erfolg gegen den TBV Lemgo tausenden Anhängern auf dem bestens gefüllten Rathausplatz die Meisterschale.

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THW Kiels Kapitän Filip Jicha reckt die Meisterschale in die Höhe.

Quelle: Axel Heimken

Kiel. e. Ausgelassen sangen, tanzten und hüpften sie anschließend bis kurz vor 1.00 Uhr auf der Bühne - immer wieder angetrieben von Linksaußen Dominik Klein.

Erfolgscoach Alfred Gislason sprach von einer "sehr, sehr guten Saison" trotz vieler Langzeitverletzter und zuletzt nur Platz vier in der Champions League. "Das war die zweite Saison hintereinander mit Riesenarbeit und auch mit großen Rückschlägen, aber letztendlich haben wir das Hauptziel - die deutsche Meisterschaft - geschafft", sagte er. Bereits in der Halle hatte er während eines Fernseh-Interviews eine Bierdusche abbekommen.

Manager Thorsten Storm will den bis 2017 laufenden Vertrag mit Gislason verlängern. "Ich werde versuchen, ihn noch langfristiger zu binden, als es ohnehin schon der Fall ist", sagte Storm. Er träumt von einer neuen Ära: "Wir greifen an."

Stolz zeigte sich auch Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD): "Die Jungs haben meinen Respekt, dieses Jahr war harte Arbeit." Für ein Feuerwerk über dem Kieler Nachthimmel während der Meistersause waren aber weder er noch die Spieler des THW Kiel verantwortlich. Es gehörte zur Taufe eines Kreuzfahrtschiffs im Hafen der Stadt.

Auf der Bühne gab es derweil Bierduschen für die den Verein verlassenden Spieler wie Mittelmann Aron Palmarsson oder Rückraumspieler Rasmus Lauge. Talent zum Rappen bewiesen der junge Linksaußen Rune Dahmke und Nationalspieler Steffen Weinhold bei einer gemeinsamen Gesangseinlage, wie sie für neue Spieler in den Reihen des Rekordmeisters auf Meisterfeiern üblich ist.

Dahmke war es schließlich auch, der sich weit nach Mitternacht mit nacktem Oberkörper beim Stagediving von den Fans über einen Teil des Rathausplatzes tragen ließ. Anschließend ging es im VIP-Bereich der Arena weiter. "Die Nacht wird lang", kündigte der scheidende Torhüter Andreas Palicka an.

dpa

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