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Pferdesport-Kenner Norman Schroeder bei den Titanen

MAZ-Serie: Die Stimmen Brandenburgs Pferdesport-Kenner Norman Schroeder bei den Titanen

In der Serie Die Stimmen Brandenburgs stellen wir diesmal Norman Schröder vor. Der 40-Jährige aus Brück ist einer der Moderatoren bei den „Titanen der Rennbahn“.

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Norman Schroeder ist immer für eine Einlage gut.

Quelle: Foto: Heller

Brück. Am Freitag wird die Stimme von Norman Schroeder wieder durch die Titanen-Arena hallen. Der Moderator, der selbst noch aktiver Pferdesportler ist, verspricht für die 15. Auflage der Kaltblut-Großveranstaltung Titanen der Rennbahn ein echtes Highlight.

Norman Schroeder fährt gegenwärtig selbst in Wettkämpfen einen Vierspänner, allerdings mit Warmblutpferden. Sein Metier sind aber auch die schweren Pferde. So leitete er zehn Jahre den Kaltblutstall der Gebrüder Haseloff, der Initiatoren der über die Grenzen des Flämings hinaus berühmten Titanen der Rennbahn und fuhr damit selbst oft Kaltblut-Gespanne. Seine zweite Passion ist die Musik. Seit 25 Jahren ist er Sänger sowie Gitarrist in einer Band und moderierte auf Diskos schon unzählige Songs an. „Nach und nach habe ich immer mehr Spaß an der Moderation gefunden“, erinnert sich der Brücker.

Als im Jahre 2006 einer von zwei Moderatoren vor dem dreitägigen Event kurzfristig erkrankte, suchten die Organisatoren nach einem adäquaten Ersatz. „Der Fahrrichter Fritz Hintze hatte mich da ins Spiel gebracht und prompt hatte ich das Titanen-Mikro in der Hand“, erzählt Norman Schroeder und fügt hinzu. „Ich saß da das erste Mal vor so einem riesigen Publikum und war echt aufgeregt. Unterstützung erhielt ich aber zum Glück von Uwe Kaftan aus Rostock, der schon einige Jahre die Titanen moderiert hatte. Heute sind wir ein eingespieltes Team. Mit Uwe moderiere ich die Titanen schließlich schon seit über einem Jahrzehnt.“ Norman Schroeder denkt da in seiner bisherigen Moderatoren-Laufbahn auch an hunderte Liter Wasser, die er getrunken hat. „An einem Titanen-Tag müssen wir beide cirka zehn Stunden moderieren. Da werden die Kehlen schnell trocken“, weiß der 40-Jährige.

Seitdem erlebte Norman Schroeder bei den Titanen einige unvergessliche Momente. Deutlich in Erinnerung ist ihm noch der verunfallte Römerwagen im Jahre 2008, der in der Arena umkippte, und der Fahrer musste ins Krankenhaus. Was machte Norman Schroeder? Er griff selbst zu den Riemen des mehrspännigen Römerwagens und moderierte während der Fahrt.

Oft kommt bei seiner Moderation sein fachlicher Blick zum Zuge. „Wenn ich sehe, dass bei einem Wagen ein Riemen lose hängt oder ein Pferd unruhig wirkt, gebe ich auch schon einmal einen Tipp übers Mikrofon ab. So ist dann ja auch der Zuschauer richtig nah dabei“, findet er. So muss er auch zugeben: „Wenn ich die Gespanne bei den Titanen fahren sehe, juckt es mich oft, selbst wieder zu den Fahrsportriemen zu greifen.“

Auf die Freitag beginnende 15. Auflage, die bis Sonntag andauert, sind Norman Schroeder und sein Kompagnon bestens vorbereitet. Einen Höhepunkt verrät er, eine Quadrille mit 15 Zehnspännern. Darauf freut sich der Moderator.

Von Jörgen Heller

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