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SC Potsdam stellt sich hinter den Trainer

Potsdam erwartet Stuttgart SC Potsdam stellt sich hinter den Trainer

Der Volleyball-Bundesligist ist schwach in die Saison gestartet. Aber über den Trainer Albert Salomoni gebe es keine Diskussion, sagt Geschäftsführer Peter Rieger. Dennoch werde es beim Spiel am Sonntag gegen Stuttgart Änderungen geben.

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Trainer Alberto Salomoni will das Spiel seiner Mannschaft umstellen.

Quelle: imago

Potsdam. Regina Mapeli Burchardt will mit gutem Beispiel vorangehen. Die 32-Jährige ist Kapitän beim Volleyball-Bundesligisten SC Potsdam. Sie muss die Richtung vorgeben, um den Tabellenzehnten nach dem schwachen Saisonstart wieder auf Kurs zu bringen. „Ich muss an mir arbeiten, meine eigene Leistung steigern, Sicherheit holen und die auf die Mitspielerinnen übertragen“, sagt die Annahme-Außen-Spielerin. In dieser Woche seien mehr Gespräche als gewöhnlich geführt worden, erzählt Regina Mapeli Burchardt. Fazit: „Wenn jeder etwas draufpackt, sind wir auf einem guten Weg. Die Woche hat uns schon ein Stück vorangebracht.“ Die Mannschaft war außerdem zusammen italienisch essen. Ein kulinarisches Teambuilding.

Analyse der Probleme

Trainer Alberto Salomoni hat vor dem Spiel am Sonntag (16 Uhr, MBS-Arena) gegen MTV Stuttgart das Training angezogen. Am Montag hatte es eine Analyse gegeben. „Wir haben sachlich und ruhig besprochen, woher die Probleme kommen und wo die Lösungen liegen“, sagt Salomoni. Um den Coach sei es dabei nicht gegangen, betont SCP-Geschäftsführer Peter Rieger: „Wir stehen voll hinter dem Trainer, es gibt keine Diskussion, kein Ultimatum. Unser Ziel bleibt die direkte Playoff-Teilnahme.“ Rieger räumt derweil ein: „Die Saison hat nicht so begonnen, wie wir uns das vorstellen.“ Doch er vertraue in Salomoni. „Es wird ein paar Änderungen geben.“ Welche, will Rieger nicht sagen. „Es ist nicht gut, wenn der Gegner alles schon vorher weiß.“

Salomoni fordert Geduld

Auch Salomoni will nicht ins Detail gehen. Der 49-Jährige wird jedoch an ein paar Stellschrauben drehen müssen. „Die Struktur des Spiels funktioniert nicht, wir sind leicht verletzbar.“ Er fordert im Spiel mehr Geduld. Die Mannschaft sei zusammengestellt, um offensiv zu spielen. „Wir wollen sofort punkten, aber wir müssen uns besser organisieren.“ Außerdem habe die Analyse ergeben, dass es konditionell Nachholebedarf gibt. „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen.“ Er sehe zwar individuell großes Potenzial im Team. „Aber daraus muss jetzt eine Mannschaftsstärke werden.“ Deshalb sei die Maßgabe, „die Enttäuschung in Energie umzuwandeln“. Gegen den Vize-Meister und Champions-League-Teilnehmer Stuttgart ist Potsdam Außenseiter. Vielleicht liegt der Mannschaft diese Rolle im Moment.

Von Ronny Müller

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