Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Potsdamer Geher-Trio am Start

Olympia, Leichtathletik Potsdamer Geher-Trio am Start

Nun heißt es Daumendrücken für das Potsdamer Geher-Trio: Hagen Pohle, Christopher Linke und Nils Brembach treten am Freitagabend bei den Olympischen Spielen in Rio über 20 Kilometer Gehen an.

Voriger Artikel
Hans Gruhne: Erst Ersatzmann, jetzt Goldjunge
Nächster Artikel
„Ich bitte Gott, mir Stärke zu geben“

Nils Brembach, Hagen Pohle und Christopher Linke (v.l.) sind am Freitagabend über 20 km Gehen am Start.
 

Quelle: Privat

Rio de Janeiro.  Nun gilt’s für die Geher vom SC Potsdam. Freitagabend (19.30 Uhr, MESZ, ARD) zur besten TV-Sendezeit starten Christopher Linke, Hagen Pohle und Nils Brembach bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro im 20 Kilometer Gehen.

„Wann kommt man schon mal ins Fernsehen, und dann am Freitagabend zur besten Sendezeit“, frohlockte Linke. Der EM-Fünfte hat sich viel vorgenommen, fühlt sich top in Form. „Ich will da vorne so lange es geht mit dabei sein. Ich habe gut trainiert. Nun muss ich auch einen guten Tag erwischen.“ Anreise und das Training in Brasilien in der vergangenen Woche verliefen problemlos, zumal Linke von seiner Heimatstadt Werder/Havel noch ein Flugticket für die 3000 Euro teure Business-Klasse spendiert bekommen hat. So konnte der 1,91 Meter große Sportler seine langen Beine ausstrecken.

Pohle plagt sich mit Schienbeinreizung

Clubgefährte Pohle meinte am Donnerstag: „Die Aufregung nur noch wenige Stunden vor dem Wettkampf steigt natürlich. Es sind ja meine ersten Olympischen Spiele.“ Allerdings hatte er noch ein paar gesundheitliche Probleme: „Die ersten Tage im Dorf konnte ich auch gut trainieren. Bis sich dann Dienstag wieder ein paar Probleme im Schienbeinbereich einstellten. Ich bin aber in Rio in guter physiotherapeutischer und ärztlicher Betreuung. Am Mittwoch war unser Arzt nochmals am Werke. Damit sollte dem Start nichts im Wege stehen.“

Ein-Kilometer-Rundkurs direkt an der Küste

 Auch die Wettkampfstrecke – ein ein Kilometer langer Rundkurs – wurde bereits inspiziert. „Es wird ein harter Wettkampf entlang des Strandes von Pontal werden. Ohne Schatten, mit Wind und oftmals wechselhaften Bedingungen. Von über 30°C über Regen und Sturm kann alles dabei sein“, meinte Pohle. Aber die drei Schützlinge von Trainer Ronald Weigel wollen sich nicht von den äußeren Bedingungen beeinflussen lassen. „Jeder muss da sein Ding machen und zeigen, was er drauf hat“, urteilte der Coach.

Von Peter Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport
MAZ Sportbuzzer