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Potsdamer Geher-Trio darf nach Rio

Olympische Sommerspiele Potsdamer Geher-Trio darf nach Rio

Auf dem Gipfel des Belmeken in Bulgarien erreichte die drei Potsdamer Geher die freudige Nachricht: Nils Brembach, Hagen Pohle und Christopher Linke wurden vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für die Sommerspiele in Rio de Janeiro nominiert. Insgesamt schafften 16 Brandenburger den Sprung in den Kader.

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Daumen hoch für Rio: Grüße der Geher Nils Brembach, Hagen Pohle und Christopher Linke (v.l.) vom Belmeken/Bulgarien.

Quelle: Privat

Potsdam. 38 Tage vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Dienstag in Frankfurt/Main weitere 143 Athleten aus 14 Sportarten für die deutsche Olympiamannschaft nominiert, darunter sind 16 Brandenburger.

Hagen Pohle strebt einen Doppelstart an

Die drei Geher Hagen Pohle, Nils Brembach und Christopher Linke schickten gleich einen Gruß an die MAZ aus dem Höhentrainingslager auf dem 2050 Meter hohen Belmeken in Bulgarien. Unter dem Motto „Rio im Kopf, Deutschland im Rücken“ unterzieht sich das Trio vom SC Potsdam gerade höchsten Belastungen. „Wir sind gestern angekommen und wohlauf“, berichtete Pohle, der sich riesig auf seine ersten Olympischen Spiele freut. Er strebt sogar einen Doppelstart über 20 und 50 Kilometer an. „Das ist der Plan“, so der Polizist. Linke, der schon in London vor vier Jahren Olympia-Atmosphäre erleben durfte, meinte: „Die Olympia-Norm hatten wir ja schon im April erfüllt. Die Nominierung war also Formsache. Wir konzentrieren uns auf das Training. Die Höhe bekommt mir, hier will ich mir endgültig die Olympiaform holen.“ Zu den ersten nominierten Leichtathleten zählt zudem Robert Harting. Der gebürtige Cottbuser will Olympia-Gold mit dem Diskus verteidigen.

Vier Potsdamer Kanuten im Kader

Die Kanuten Sebastian Brendel, Ronals Rauhe, Franziska Weber und Conny Waßmuth vom KC Potsdam haben ebenso allesamt schon Olympia-Gold in ihrer Vita. „Ich bin extrem stolz, seit 2000 ein fünftes Mal Olympische Spiele erleben zu dürfen. Das schaffen nicht viele Sportler“, sagte Rauhe. „Ich bin total motiviert für meine zugleich letzten Spiele.“ Der 35-Jährige war letzten Sonntag EM-Dritter über 200 Meter mit Tom Liebscher (Dresden) geworden. „Am Start hatten wir einen Schnitzer und so wohl Gold verschenkt. Das darf uns in Rio nicht passieren“, forderte Rauhe, der ab nächste Woche wie alle deutschen Kanuten in Kienbaum (Oder-Spree) trainiert.

„Hallo Rio, wir kommen!“, jubelte Franziska Weber mit ihrer Zweierpartnerin Tina Dietze (Leipzig). „Wir gehen jetzt voll motiviert und voller Tatendrang in die letzten Olympiavorbereitungen.“

Ruderer Gruhne schafft Sprung in den Doppelvierer

Happy war auch Ruderer Hans Gruhne vom RC Potsdam. Der Weltmeister hatte sich gerade noch rechtzeitig in den Doppelvierer zurückgekämpft. Das Boot zählt in Rio zu den deutschen Medaillenhoffnungen. Auch Ronja Fini Sturm (Brandenburg/Havel) wird im Leichtgewichtsdoppelzweier bei Olympia starten.

Nachdem bereits am 31. Mai 44 Sportler vom DOSB nominiert wurden, umfasst das deutsche Olympia-Team mittlerweile 187 Sportler. Am 12. Juli erfolgt die dritte und letzte Nominierungsrunde unter anderem mit den Fußballern. Rund 440 Sportler werden Deutschland in Rio vertreten.

Handballer Wiede und Reichmann im vorläufigen Olympia-Kader

Aus Brandenburg wurden am Dienstag außerdem nominiert: Judo: Maren Kräh (Spremberg); Moderner Fünfkampf: Patrick Dogue, Christian Zillekens (beide Potsdam).

Bahnradsport: Henning Bommel (Cottbus); Radsport BMX: Luis Brethauer, Julian Schmidt (bd. Cottbus); Schießen: Ralf Buchheim (Frankfurt/Oder).

Im vorläufigen Handball-Kader stehen der Rangsdorfer Tobias Reichmann und der Bad Belziger Fabian Wiede sowie seine Berliner Teamkollegen Silvio Heinevetter, Steffen Fäth und Paul Drux.

Von Peter Stein

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