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Potsdamer Kanu-Nachwuchs bei WM erfolgreich

Kanurennsport, KC Potsdam Potsdamer Kanu-Nachwuchs bei WM erfolgreich

Bei den Kanu-Weltmeisterschaften der Junioren und U23 in Minsk/Weißrussland konnten Sportler des KC Potsdam fünfmal auf das Podest klettern. Tabea Medert und Felix König kehren gar mit Goldmedaillen zurück.

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Max Lemke (l.) und Felix König holten Gold im K2.

Quelle: Foto: Ute Freise

Minsk/Potsdam. Toller Auftritt des Kanu-Nachwuchses vom KC Potsdam bei den Weltmeisterschaften der Junioren und U23 am vergangenen Wochenende in Minsk/Weißrussland mit zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze.

Am ersten Finaltag eröffneten Annika Loske und Ophelia Preller im Canadier-Zweier über 500 Meter mit Bronze den Medaillenreigen bei den Juniorinnen. „Anni und ich sind sooooo glücklich“, jubelte Ophelia Preller. Am Sonntag legte das junge Duo nach und erreichte über 200 Meter gleichfalls den dritten Platz. Clara Thieme holte sich im Kajak-Vierer der Juniorinnen über 500 Meter WM-Silber. „Ich glaube, wir haben es mal wieder im Endspurt entschieden“, sagte die 18-jährige Potsdamerin noch völlig außer Atem unmittelbar nach dem Rennen.

Tabea Medert holt sich im Kajak-Vierer Gold

Für den Höhepunkt am Samstagvormittag sorgte schließlich der deutsche Kajak-Vierer in der U23 über 500 Meter. Jasmin Fritz (Magdeburg) – als einzige aus dem bereits im Vorjahr bei der WM siegreichen Boot noch dabei – Tabea Medert (Potsdam), Melanie Gebhardt (Leipzig) und Nina Krankemann (Magdeburg) setzten sich vor Spanien und Ungarn durch. Tabea Medert holte damit ihr erstes WM-Gold. Im K1 über 500 Meter belegte sie den fünften Platz. Schlagfrau Jasmin Fritz sagte: „Auf den zweiten 250 Metern haben wir alle noch eingekascht. Ich bin super glücklich.“

Felix König triumphiert im Kajak-Zweier

Nachwuchs-Chefcoach Detlef Hofmann meinte: „Dass die U23-Damen ihren WM-Titel im Vierer verteidigt haben, kann man nicht hoch genug bewerten. Trainer Ralf Straub hat die Mädels super eingestellt, so dass sie auch mit der Favoritenrolle umgehen konnten. Denn als Gejagte in das Rennen reingehen und dem Druck standhalten, das muss man auch alles erst mal schaffen.“ Gleichfalls Gold in der U23 holten im Kajak-Zweier über 200 Meter Max Lemke (Mannheim) und Felix König (Potsdam). Das deutsche Duo setzte sich vor den Booten aus Ungarn und Italien durch.

Weitere Top-Platzierungen

Dazu gab es weitere gute Platzierungen für die Potsdamer. Im C1 über 200 Meter beendete Ophelia Preller das A-Finale auf Rang acht. Ihre Zweier-Partnerin Annika Loske hatte das Finale im C1 über 500 Meter erreicht und belegte dort Platz fünf. Clara Thieme (Potsdam) gewann das B-Finale im K1 über 200 Meter.

Ganz knapp an einer Medaille schrammte Martin Hiller vorbei. Im K2 der Junioren über 1000 Meter belegte der Potsdamer mit seinem Partner Jakob Kurschat (Dresden) den vierten Platz. Tamas Gescö belegte mit dem K4 in der U23 über 1000 Meter Platz vier. Auf Rang fünf kam Anton Regorius (U23) im C4 über 500 Meter. Schwester Saskia Regorius (Juniorinnen) wurde im K2 über 500 Meter Vierte.

Von Peter Stein

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