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Potsdamer Kevin Kuske wechselt das Team

Bobsport Potsdamer Kevin Kuske wechselt das Team

Nach zwei Jahren ist Schluss: Der Potsdamer Bobanschieber Kevin Kuske verlässt das Team des Oberhofer Piloten Maximilian Arndt. Der Brandenburger schließt sich der Mannschaft von Vizeweltmeister Nico Walther (Oberbärenburg) an.

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Sportsoldat Kevin Kuske (hinten) will 2018 zu Olympia.

Quelle: Foto: Julian Stähle

Potsdam. Der Abschluss war auch der Abschied. Nach dem Sieg beim Weltcupfinale am Königssee im Vierer hat sich der Potsdamer Bob-Anschieber Kevin Kuske von seinem Oberhofer Piloten Maximilian Arndt getrennt. Der Brandenburger wechselt nach Sachsen in die Mannschaft von Pilot Nico Walther vom SC Oberbärenburg.

Kuske (37), der seine Karriere bis Olympia 2018 fortsetzen will, sagte: „Das ist die Konsequenz aus der Entwicklung der letzten Wochen. Das Vertrauensverhältnis war nicht mehr da. Mit meiner Ausbootung für den Vierer bei der WM war eine Grenze überschritten.“

Der viermalige Olympiasieger war nach der Enttäuschung bei den Winterspielen in Sotschi von Thomas Florschütz (Riesa) zu Arndt gewechselt. Doch in der Saison 2014/15 fiel Kuske mit einer Oberschenkelverletzung aus. „Damals war ich fair gewesen zu meinem Team. Ich hätte mich ja auch fit spritzen lassen können und wäre dann zur WM gefahren. In dieser Saison war ich topfit, deshalb bin ich umso enttäuschter.“

Ohne Kuske war Arndt bei der WM Mitte Februar in Innsbruck nur enttäuschender Siebter geworden, hatte auf der „Starterbahn“ in Österreich schon bei den Anschubzeiten viele Hundertstel verloren. Nur eine Woche später in Königssee dann der Sieg mit Kuske und Co., der alten Anschiebertruppe aus Zeiten von André Lange. „Das war noch mal ein schöner Abschluss“, so Kuske.

Im Team von Walther, der Vierer-Vizeweltmeister von 2015 holte gerade den Weltcup-Gesamtsieg aus Zweier und Vierer, trifft Kuske seinen Potsdamer Anschieber-Spezi Christian Poser wieder. Walthers Maxime: „Bei mir geht es nicht nach Sympathie, sondern nach Leistung.“ Kuske hebt den Daumen: „Das gefällt mir.“

Von Peter Stein

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