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Potsdamer Rauhe kämpft um das Olympia-Ticket

Kanurennsport Potsdamer Rauhe kämpft um das Olympia-Ticket

Nachdem die Potsdamer Sebastian Brendel und Franziska Weber am vergangenen Wochenende in Duisburg die Olympia-Nominierung eintüteten, will nun beim nächsten Weltcup im tschechischen Racice am kommenden Wochenende ihr Teamkollege vom Kanuclub Potsdam, Ronald Rauhe, das Rio-Ticket lösen.

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Ronny Rauhe (l.) und Tom Liebscher.

Quelle: Foto: dpa

Potsdam. Ronald Rauhe gibt zu, er wäre entspannter, hätte er die Olympia-Qualifikation schon in der Tasche. Aber nach dem fünften Platz am vergangenen Wochenende in Duisburg im Sprint über 200 Meter muss der Kajak-Express mit dem Dresdner Tom Liebscher am kommenden Wochenende beim Weltcup im tschechischen Racice noch mal „einen Leistungsnachweis“ erbringen, wie es laut Vorgabe des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) heißt.

Rauhe, schon mit olympischen Gold-, Silber- und Bronzeplaketten dekoriert, indes redet Klartext: „Der fünfte Platz ist nicht das, was unseren eigenen Leistungsansprüchen entspricht. Das war in Duisburg eine Verkettung unglücklicher Umstände.“ Ein wichtiger Punkt dabei, der 34-Jährige konnte kurz zuvor wegen einer Erkältung drei Tage nicht trainieren. Dann erwischten sie im Finale eine ungünstige Bahn und so weiter.

Aber Rauhe ist keiner, der lange lamentiert. „Wir wissen, dass bei uns noch nicht alles so gepasst hat. Aber alles ist auf Rio abgestimmt. Wir haben Vertrauen, dass wir es besser können. Das wollen wir in Racice unbedingt zeigen.“

Zumal der Kurs im Nachbarland dem Duo durchaus liegt. Hier wurden sie im Vorjahr Europameister, hier haben sie laut Rauhe noch kein Weltcup-Rennen verloren. „Das nehmen wir mal als gutes Omen mit“, sagt Rauhe, der mit dem Nationalteam gleich in Duisburg geblieben ist und von dort nach Prag zum Weltcup am Wochenende fliegt. Überhaupt kehrt er Selbstbewusstsein heraus: „Um meinen Olympia-Start habe ich keine Angst.“ Dagegen duelliert sich die Potsdamerin Conny Waßmuth in Racice im Einer gegen Verena Hantl (Karlsruhe) um den fünften Kajak-Startplatz in Rio.

Von Peter Stein

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