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Potsdamer Talent Hintze überrascht mit 16 Jahren

Schwimm-DM Potsdamer Talent Hintze überrascht mit 16 Jahren

Zweimal Silber gab es für die Schwimmer des Potsdamer SV an den ersten beiden Tagen bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin, zugleich wichtige Olympia-Qualifikation. Nach Johannes Hintze über 400 Meter Lagen schwamm Carl Louis Schwarz am Freitag über 50 Meter Rücken ebenfalls auf Rang zwei.

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Mit 16 schon vorn dabei: Johannes Hintze aus Potsdam.

Quelle: Foto: dpa

Berlin. Das war schon mal ein Auftakt wie er im Bilderbuch steht: Bei den Deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin schwamm der Potsdamer Johannes Hintze über 400 Meter Lagen zu Silber und knackte die Olympianorm. „Es war ein total krasses Rennen und hat unglaublichen Spaß gemacht“, so Hintze. „Natürlich noch mehr, als ich dann das Ergebnis sah.“ Im Vorlauf legte der Schüler 4:17,35 Minuten ins Wasser und steigerte sich im Finale, hinter Meister Jacob Heidtmann aus Hamburg (4:13,25), noch einmal auf 4:14,72 Minuten. Und so nebenbei schwamm Johannes seinen 47 Altersklassenrekord. „Ich habe jetzt eigentlich schon alles geschafft, was ich wollte. Aber ich werde weiterhin alles geben und schauen, was noch rauskommt. Da bin ich jetzt ganz entspannt“, so der erst 16-jährige Hintze. Chefcoach Henning Lambertz ist sich sicher: „Der Junge wird uns noch viel Freude machen.“

Jubel und Komplimente gab es auch von den Teamkollegen aus Potsdam. „Das war der Hammer“, fand auch Christian Diener. „Silber. Stark. Es hat Spaß gemacht, zuzugucken.“ Diener wird am heutigen Samstag ins Becken steigen und über 200 Meter Rücken Gold anvisieren. „Ich fühle mich gut“, sagt er. „Jetzt geht es um die Wurst.“ Im Vorlauf muss er 1:59,0 Minuten schwimmen. Im Endlauf liegt die Olympia-Norm bei 1:58,0 Minuten. „Ich möchte einen ersten Schritt Richtung Rio machen.“

Das will auch Carl Louis Schwarz vom Potsdamer SV, der am Freitag über die nicht-olympischen 50 Meter Rücken in 25,48 Sekunden Zweiter wurde. „Ich bin nicht zufrieden, denn ich wollte gern meinen Titel verteidigen“, sagte er und schaut nun nach vorn auf Sonntag. „Ich möchte über 100 Meter Rücken Erster oder Zweiter werden und eine möglichst gute Zeit erreichen“, gesteht der 20-Jährige.

Zu Olympia möchte auch Yannick Lebherz. Doch der Potsdamer hat derzeit andere Sorgen: Er plagt sich mit einer Seitenstrangangina rum. Bis Samstag war kein Lauf möglich. „Ich denke aber, dass es am Sonntag geht und ich über 200 Meter Freistil starten kann“, so Lebherz auf MAZ-Nachfrage. „Was danach kommt, wird sich zeigen.“

Von Sebastian Morgner

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