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Potsdamer Frommhold im Favoritenkreis

Ironman Hawaii Potsdamer Frommhold im Favoritenkreis

Sein Hawaii-Debüt verlief 2014 mit Rang sechs bereits vielversprechend, am Samstag (18.25 Uhr) will Triathlet Nils Frommhold seine Erfahrung aus dem Vorjahr nutzen. „Gerade die ersten Stunden werden für eine spätere Top-Platzierung entscheidend sein und auf diese Anfangshektik bin ich besser vorbereitet“, sagt der Potsdamer vor dem Acht-Stunden-Wettkampf

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Nils Frommhold gewann in diesem Jahr in Roth.

Quelle: dpa

Potsdam/Kona. Amtssprache auf der Pazifikinsel Hawaii ist eigentlich Hawaiisch und Englisch. Doch in der Woche vor dem Ironman, dem bedeutendsten Triathlon der Welt, kommt 2015 noch eine dritte Sprache hinzu. „Dieses Jahr wird viel Deutsch gesprochen und mit Vorjahressieger Sebastian Kienle und Jan Frodeno kommen die beiden Topfavoriten aus Deutschland“, sagt Nils Frommhold.

Der 29-Jährige vom Verein Triathlon Potsdam zählt allerdings selbst zum erweiterten Favoritenkreis: Hinter Sieger Kienle und dem Dritten Frodeno landete Frommhold im Vorjahr als drittbester Deutscher auf Rang sechs. „Ich denke, dass man einen sechsten Platz nicht verteidigen muss, ist klar. Daher werde ich angreifen und das Maximale rausholen“, sagt er vor dem legendären Rennen, das am Samstag um 6.25 Uhr (18.25 Uhr MESZ) startet.

Frommhold lief die siebtbeste Ironman-Zeit der Geschichte

Dann liegen vor den Triathleten 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen, für die sich Frommhold gut gerüstet sieht, schließlich hat er bei seinem Debüt im Vorjahr schon Erfahrung gesammelt. „Gerade die ersten Stunden werden für eine spätere Top-Platzierung entscheidend sein und auf diese Anfangshektik bin ich besser vorbereitet. Hier heißt es einen kühlen Kopf bewahren und möglichst viele Körner zu sparen. Hoffentlich resultiert daraus die entscheidende Mehrenergie für das Finale“, sagt der gebürtige Berliner, der in Freiburg lebt. Er schränkt allerdings auch ein: „Wenn das Momentum dann nicht unbedingt auf meiner Seite ist, kann das schnell ein paar Plätze kosten. Viel mehr sehe ich den Ironman Hawaii als mein Projekt für die nächsten Jahre. Dazu gehören viele Hochs und Tiefs und am Ende würde ich mir gerne den Traum von einen Sieg erfüllen. Das traue ich mir zu.“

Die Grundlagen dafür sind da, hinter Frommhold liegt eine bislang sehr erfolgreiche Saison. Im Triathlon-Mekka im fränkischen Roth siegte er souverän mit einer Zeit von 7:51:28 Stunden – es war die siebtbeste je erzielte Zeit.

Von Stephan Henke

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