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Potsdamer Wasserballer feiern den Aufstieg

Jubel nach Playoff-Krimi Potsdamer Wasserballer feiern den Aufstieg

Der OSC bezwingt den SVV Plauen mit 10:9 und holt den nötigen dritten Sieg für den Aufstieg in die A-Gruppe der Bundesliga. Im dritten Anlauf gelang der Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir endlich die Rückkehr ins Oberhaus. In dem spannenden Spiel leitete Dennis Strelezkij mit einem spektakulären Treffer die Wende ein.

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Die OSC-Wasserballer sind zurück im Oberhaus.

Quelle: Verein

Potsdam. Alexander Tchigir war pitschnass. Der Trainer des Wasserball-Bundesligisten OSC Potsdam war soeben in voller Montur aus dem Becken des Brauhausberg-Bades geklettert. Seine Mannschaft hatte mit dem 10:9-Sieg gegen den SVV Plauen im vierten Spiel den nötigen dritten Sieg in der Playoff-Serie eingefahren und vorzeitig den Aufstieg in die A-Gruppe der Bundesliga perfekt gemacht. Klar, dass Tchigir ins Becken flog. „Ich bin stolz, wir haben bis zuletzt geglaubt, dass wir es schaffen“, jubelte der einstige Weltklasse-Torhüter. „Aber es war ganz schwer.“

Spektakel vor 400 Zuschauern

Denn der A-Gruppenachte Plauen bot dem B-Gruppensieger Potsdam auch im vierten Spiel ordentlich Paroli. In einem spektakulären Spiel vor 400 Zuschauern rissen die Sachsen immer wieder die Führung an sich, konnten sich aber nicht absetzen. Potsdam hatte Pech im Abschluss, scheiterte oft an Gäste-Keeper Mihaly Peterfy.

10:9 fällt 15 Sekunden vor Schluss

Nach dem dritten Viertel lag Potsdam 5:6 zurück. OSC-Nationalspieler Dennis Strelezkij verwandelte einen spektakulären Rückhandwurf zum 6:6. Dieser Coup war so etwas wie ein Signal für die OSC-Truppe, die 15 Sekunden vor Schluss durch einen Treffer von Kapitän Matteo Dufour mit 10:9 in Führung ging. Plauen konnte nicht mehr zurückschlagen – die Aufstiegsparty konnte beginnen. „Wir freuen uns riesig“, triumphierte Dufour. Nach dem Abstieg 2013 ist Potsdam in der kommenden Saison zurück im Oberhaus der Bundesliga. Nun geht der OSC selbstbewusst in die Pokalendrunde und in das Viertelfinalduell mit dem deutschen Meister Wasserfreunde Spandau.

Von Ronny Müller

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