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Prinz Ali: Erneute Kandidatur als FIFA-Präsident

Fußball Prinz Ali: Erneute Kandidatur als FIFA-Präsident

Auch der Jordanier Ali bin al-Hussein will FIFA-Präsident werden. Für den Prinz ist es bereits der zweite Anlauf. Im Mai war er gegen Amtsinhaber Blatter ohne Chance.

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Prinz Ali bin al-Hussein will FIFA-Chef werden.

Quelle: Walter Bieri

Amman. Prinz Ali bin al-Hussein bewirbt sich erneut um das Amt des FIFA-Präsidenten. Der Jordanier gab seine Kandidatur in Ammann bei einer Rede bekannt.

"Fußball sollte den Unter-Privilegierten dienen, nicht nur persönlichem Ruhm. Es sollte eine globale Kraft für das Gute sein", sagte Prinzi Ali vor seinen Gefolgsleuten. Er wolle dem größten Sport der Welt seine Würde zurückgeben.

Prinz Ali war Ende Mai auf dem FIFA-Kongress gegen Amtsinhaber Joseph Blatter noch gescheitert. Wenige Tage später hatte der FIFA-Chef aber im Zuge des Korruptionsskandals innerhalb des Fußball-Weltverbandes seinen Rückzug angekündigt. Der Nachfolger wird am 26. Februar 2016 gewählt.

Am Montag war al-Hussein bereits auf Distanz zu Kandidat Michel Platini gegangen, von dem er vor der letzten Wahl noch unterstützt worden war. "Die FIFA ist in einer Krise und nun brauchen wir einen Neuanfang. Michel Platinis Einführung in die Fußball-Regierung war als Protegé von Blatter. Das ist die Realität. Wir brauchen einen Kandidaten, der vorwärts denkt, neue Ideen hat und nicht durch die Vergangenheit belastet ist", sagte der Prinz in Manchester.

Der Franzose Platini soll die Unterstützung der Verbände aus Europa, Nord- und Südamerika und auch aus Asien haben, was ihn zum großen Favoriten bei der Wahl durch den außerordentlichen FIFA-Kongress macht.

Neben al-Hussein und UEFA-Chef Platini hat bislang auch der Südkoreaner Chung Mong Joon seine Kandidatur angekündigt. Chancenlos sind wohl der frühere brasilianische Fußballstar Zico und der Verbandspräsident aus Liberia, Musa Bility. Interesse an einer Bewerbung hat auch der Nigerianer Segun Odegbami signalisiert. Bis zum 26. Oktober müssen alle Kandidaten ihre Unterlagen bei der FIFA einreichen und dabei mindestens fünf Unterstützerschreiben nationaler Fußball-Verbände präsentieren.

dpa

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