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Ramona Kühne boxt in der Schmeling-Halle

Profiboxen Ramona Kühne boxt in der Schmeling-Halle

Endlich darf Ramona Kühne wieder durch die Ringseile klettern. Am 16. Juli wird die Rangsdorferin ihren WM-Gürtel in der Berliner Max-Schmeling-Halle verteidigen.

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Ramona Kühne bestreitet ihren nächsten WM-Kampf in Berlin. Foto: Julian Stähle

Rangsdorf. Ramona Kühne streift wieder die Box-Handschuhe über und wird in den Ring steigen. Am 16. Juli tritt die Rangsdorfer Profi-Boxerin in der Max-Schmeling-Halle gegen Ikram Kerwat an und will ihren WM-Titel verteidigen. „Ich bin überglücklich, dass ich wieder boxen darf“, sagt Ramona Kühne. „Und das in Berlin. Die Max-Schmeling-Halle ist ja auch nicht irgendein Ort.“

Die 36-Jährige gewann 24 ihrer 25 Kämpfe. Sie trägt die WM-Titel der Verbände WBO, IBF und WBF. Zuletzt verteidigte sie ihren WBO-Titel am 14. November in Dessau – Sieg in der 5. Runde über die Ungarin Erika Kaldras. Ramona Kühne wird im Rahmen einer Sauerland-Veranstaltung nach Treffern jagen. „Das ist für mich auch das erste Mal, dass ich bei so einem Event dabei bin.“ Die Vorfreude ist groß. „Die Gegnerin ist ungeschlagen, jünger und aufstrebend“, so Kühne. „Doch ich habe schon oft Karrieren beendet bevor sie überhaupt begonnen hatten.“

Das ist mal eine Kampfansage in Richtung Kerwat. Auch Trainer und Ehemann Stephan Kühne fiebert der Herausforderung entgegen. „Wir wusste schon länger, dass es einen Kampf geben wird. Doch jetzt ist es offiziell“, sagt er. „Wir liegen genau im Plan. Die Vorbereitung läuft nach Wunsch. Es geht um die Titelverteidigung.“ Neben dem Duell der Frauen steht der WM-Kampf im Super-Mittelgewicht von Tyron Zeuge gegen den italien­ischen Champion Giovanni De Carolis und der Fight von Arthur Abraham gegen den Norweger Tim-Robin Lihaug auf der Tagesordnung der Box-Gala. „Das wird sicherlich ein packender Kampf, der die Massen begeistern wird“, sagt Sauerland-Geschäftsführer Frederick Ness über das Frauen-Duell.

Von Sebastian Morgner

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