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Robert Harting gegen den IAAF

Kampf gegen Doping Robert Harting gegen den IAAF

Mehr Transparenz, Integrität und Ehrlichkeit fordert Diskus-Olympiasieger Robert Harting vom Weltverband der Leichtathleten, dem IAAF. Gemeinsam miit anderen deutschen Athleten hat er den Verband in einem YouTube-Video attackiert. Man wollte gegen "subere Athleten laufen - nicht gegen Monster", so das Credo. Anlass waren jüngste Dopingenthüllungen. Wir zeigen das Video.

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Quelle: Screenshot/Youtube

Diskus-Olympiasieger Robert Harting hat in einem YouTube-Video zusammen mit anderen deutschen Leichtathleten den Weltverband IAAF attackiert. Mit Aussagen wie „Wir können euch nicht mehr trauen“ oder „Ihr zerstört unseren Sport“ protestieren die Athleten massiv gegen den Umgang der IAAF mit den jüngsten Doping-Enthüllungen in ihrem Sport.

So hält 800-Meter-Läufer Robin Schembera in dem komplett in englischer Sprache gehaltenen Video ein Schild hoch, auf dem steht: „Ich möchte gegen saubere Athleten laufen –  nicht gegen Monster.“ Die Sportler werfen der IAAF vor, den Doping-Missbrauch in der Leichtathletik nicht entschieden zu bekämpfen, sondern eher zu vertuschen und geschehen zu lassen. Gemeinsam wollen sie Ehrlichkeit, Integrität und Transparenz vom Verband. 

Jüngste Doping-Enthüllungen haben den Anstoß gegeben. Journalisten, unter anderem der ARD, hatten eine Datenbank der IAAF mit knapp 12000 Bluttests von rund 5000 Läufern untersuchen lassen. Das Ergebnis ernüchternd: 800 Läufer sollen dedopt haben. Die Werte waren verdächtig. Darunter fanden sich auch 146 Leichtathleten, die bei den Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften seit der Jahrtausendwende Medaillen gewonnen hatten.

Die IAAF hat inzwischen reagiert. Sie haben Harting zu einem Gespräch eingeladen. Ganz so einfach sei eine Lösung dann doch nicht. Es gäbe Einschränkungen und Regeln, denen man unterläge.

Von MAZonline

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