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Rummenigge distanziert sich von gewalttätigen Bayern-Fans

Fußball Rummenigge distanziert sich von gewalttätigen Bayern-Fans

Der FC Bayern München hat sich mit deutlichen Worten von Gewalttätern distanziert, die Rande des Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Schalke für Ausschreitungen mit zahlreichen Verletzten gesorgt hatten.

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Karl-Heinz Rummenigge verurteilte die Ausschreitungen einiger Bayern-Fans.

Quelle: Peter Kneffel

Gelsenkirchen. "Es ist mir und uns allen absolut unerklärlich, wie man sich gerade in diesem Moment, nach den furchtbaren Ereignissen von Paris, so respektlos gegenüber der Gesellschaft und dem Fußball zeigen kann. Ich habe erwartet, dass Fans des FC Bayern sich angemessen sensibel und anständig verhalten", klagte der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Rekordmeisters Karl-Heinz Rummenigge im Anschluss an die Partie.

Bei den Ausschreitungen sind 196 gewaltbereite Fußball-Anhänger vorläufig festgenommen worden, teilte die Gelsenkirchener Polizei mit. Bei weiteren Zwischenfällen sei es noch zu weiteren Festnahmen gekommen.

Nach Polizeiangaben versuchten "in einer gemeinsamen Aktion gewaltbereite Anhänger des FC Bayern München und des VfL Bochum den Kassenbereich Nord an der Arena zu stürmen". Die Polizei sprach dabei von einem "extrem gewalttätigen Übergriff", bei dem zahlreiche Menschen teilweise erheblich verletzt wurden.

Nach Feststellung ihrer Personalien haben die Randalierer einen Platzverweis für das Stadtgebiet Gelsenkirchen erhalten, teilte die Polizei mit. Ihr Verhalten werde zudem einer strafrechtlichen Prüfung unterzogen. Die Anhänger des FC Schalke 04 hätten sich durch diesen Zwischenfall nicht provozieren lassen, so dass es nach dem Spiel insgesamt ruhig verlief sei.

"Der FC Bayern München distanziert sich unmissverständlich und in aller Form von diesen sogenannten Anhängern unseres Vereins", sagte Rummenigge. Der Vereinschef kündigte Konsequenzen an: "Der FC Bayern München wird - in Absprache mit den Behörden Gelsenkirchens - gegen die dem FC Bayern zugeordneten Gewalttäter vorgehen."

Nach den Terroranschlägen in Paris und der Länderspielabsage von Hannover hatte es bei der Partie in der ausverkauften Gelsenkirchener Arena verstärkte Sichermaßnahmen gegeben.

dpa

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