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SC Potsdam Dritter beim eigenen Turnier

Volleyball SC Potsdam Dritter beim eigenen Turnier

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben das 4. Volleyball-Masters in der heimischen MBS-Arena auf Platz drei beendet. Der Turniersieg ging an den USC Münster, der sich im Finale mit 3:1 gegen Schwerin durchsetzte.

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Potsdams hoffnungsvoller Neuzugang Annegret Hölzig (r.) zeigte im kleinen Finale gegen die Volleystars Thüringen ein gutes Spiel.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Potsdam. Antonia Lutz und Natalie Sabrowske keuchten noch schwer. Mit hochrotem Kopf saßen sie erschöpft auf dem Hallenboden und versuchten mit letzter Kraft, noch ein wenig die ermüdeten Muskeln zu dehnen. Die beiden 16-jährigen Sportschülerinnen mussten aus Personalnot bei der ersten Mannschaft des SC Potsdam aushelfen – und machten ihre Sache am Sonntagnachmittag im Spiel um Platz drei recht ordentlich. Der Gastgeber setzte sich in der MBS-Arena gegen den Bundesligarivalen Volleystars Thüringen mit 3:2 (25:18, 25:19, 12:25, 23:25, 12:8) durch. Die Partie wurde im Tiebreak abgebrochen, nachdem eine Suhler Spielerin bei einer Abwehraktion an die Werbebande geriet und sich eine Platzwunde an der Stirn zuzog.

Antonia Lutz meinte: „Das war eine extrem positive Erfahrung für mich, echt cool, dass ich so viel spielen durfte. Wenngleich es total anstrengend war. Da werde ich schnell ins Bett fallen.“ Annegret Hölzig, 18-jähriger Neuzugang vom VC Olympia, musste im kleinen Finale ebenso Verantwortung übernehmen wie die gleichaltrige Luisa Sydlik im Zuspiel: „Das war natürlich super, dass ich von Beginn an spielen konnte“, sagte Anne Hölzig. Die Mannschaft hat uns extrem gut aufgenommen. Ich bekomme von den älteren Spielerinnen viele Tipps. Das Training ist sehr gut. Ich denke, ich kann mich hier gut entwickeln.“

Trainer Alberto Salomoni blieb nach den ersten Spielen seiner neuformierten Truppe zurückhaltend: „Ich habe im Spiel um Platz drei bewusst den jüngeren Spielerinnen eine Chance gegeben. Dass sie über fünf Sätze mussten, war eine echte Bewährungsprobe. Daraus können sie viel lernen. Dafür sind diese Turniere da. Das ist die beste Gelegenheit, um zu lernen.“

Der Italiener, der noch auf drei Stammkräfte verzichten musste, fasste zusammen: „Das war ein gutes Turnier für uns mit vielen Erkenntnissen. In zwei Sätzen gegen Schwerin haben wir trotz der 1:2-Niederlage unser bestes Spiel gemacht. Die anderen Teams sind schon ein bisschen weiter, aber für uns waren das die ersten Spiele.“

Bis zum Saisonstart am 17. Oktober – dann wieder in Suhl gegen die Volleystars Thüringen – bleibt noch genügend Zeit. „Diese brauchen wir auch“, meinte Regina Mapeli Burchardt. Die neue Kapitänin resümierte: „Durch das Turnier haben wir uns besser kennengelernt. Wir haben unsere Stärken und Schwächen gesehen, wissen, woran wir noch arbeiten müssen. Ich fand es gut, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen.“

Die Jüngsten wie Natalie Sabrowske und Antonia Lutz haben es gar genossen. „Anne Hölzig hat gegen Schwerin in entscheidenden Situationen noch ein bisschen der Mut gefehlt, gegen Suhl war sie dann couragierter. Alle müssen noch viel lernen“, bilanzierte der Coach. Schon am nächsten Wochenende wartet auf die Volleyballerinnen ein weiteres Vorbereitungsturnier in Dippoldiswalde.

Von Peter Stein

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