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SC Potsdam empfängt Meister Dresdner SC

Volleyball SC Potsdam empfängt Meister Dresdner SC

Das wird eine ganz harte Nuss, die der SC Potsdam am Vorabend des 1. Advents in der Volleyball-Bundesliga knacken muss. Meister Dresdner SC kommt am Samstagabend in die MBS-Arena. Potsdam Saskia Hippe spielte einst in Dresden.

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Diagonalangreiferin Saskia Hippe.

Quelle: Julian Stähle

Potsdam. Saskia Hippe gönnte sich vor dem Training am Freitag noch einen Mittagsschlaf. Aufgeregt ist die 24-Jährige nicht, wenn sie am heutigen Sonnabend (19 Uhr, MBS-Arena) mit dem SC Potsdam in der Volleyball-Bundesliga den Dresdner SC empfängt. Gegen den Meister der vergangenen beiden Jahre gab es zuletzt packende Spiele im Luftschiffhafen, 2013 einen 3:1-Erfolg der Potsdamerinnen.

Soweit will Saskia Hippe im Moment dann doch nicht denken: „Ob wir gegen Dresden eine Chance haben, werden wir Samstagabend sehen. Die Mannschaft hat eine tolle Entwicklung genommen und superstarke Angreiferinnen. Das wird eine große Herausforderung für uns.“ Während sich die Havelstädterinnen Mitte der Woche beim 3:0 beim Tabellenletzten VC Olympia Berlin ein wenig den Frust von der Seele spielen konnten, glänzten die Damen von der Elbe mit einem 3:0-Erfolg in der Champions League gegen Telekom Baku aus Aserbaidschan. Das verdeutlicht schon, dass die Sächsinnen als aktueller Tabellendritter wohl derzeit in einer anderen Liga spielen.

Saskia Hippe spielte von 2008 bis 2011 für Dresden

Saskia Hippe trug von 2008 bis 2011 das DSC-Trikot. „Ich habe gute Erinnerungen an meine Zeit in Dresden“, sagt die Diagonalangreiferin, die mit 17 Jahren dorthin wechselte, ehe sie nach dem Abitur zu Chieri Volley nach Italien ging. „Aus der heutigen Mannschaft habe ich zu keiner Spielerin mehr Kontakt, das ist eine komplett andere Truppe“, sagt Potsdams Nummer 13. Nur Trainer Alexander Waibl ist noch da und wird sicher die Stärken der Potsdamer Hauptangreiferin Hippe sehr gut einschätzen können.

Sein Kollege Alberto Salomoni stapelt vor dem Duell tief, um nach dem Saisonfehlstart keinen zusätzlichen Druck beim Tabellenneunten aufzubauen: „Wir können ganz befreit aufspielen. Ich gebe die Favoritenrolle komplett an Dresden.“ Die Gäste seien momentan zwei Schritte weiter, so der Italiener. „Das bedeutet aber nicht, dass ich meiner Mannschaft nicht vertraue. Wenn wir alle unsere Kräfte mobilisieren, können wir den Gegner in Schwierigkeiten bringen.“

Von Peter Stein

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