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SC Potsdam empfängt Volleystars Thüringen im Pokal-Achtelfinale

Volleyball SC Potsdam empfängt Volleystars Thüringen im Pokal-Achtelfinale

Im Achtelfinale des DVV-Pokals treten die Volleyballerinnen des SC Potsdam am Mittwochabend in der MBS-Arena gegen die Volleystars Thüringen an. Vor zweieinhalb Wochen siegten die Potsdamerinnen zum Bundesliga-Auftakt mit 3:2 in Suhl.

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Lisa Gründing beim Aufschlag.

Quelle: Gerhard Pohl

Potsdam. Der Termin ist im Spielplan des SC Potsdam seit Monaten fest verankert. Wenn am 18. November das Viertelfinale im DVV-Pokal ansteht, dann wollen die Volleyballerinnen aus der Havelstadt dabei sein. Dazu müssen sie am Mittwoch (19 Uhr) in der MBS-Arena die Achtelfinal-Hürde Volleystars Thüringen überspringen.

„Wir wollen in die nächste Runde, das Viertelfinale erreichen, das ist ganz klar“, sagt Trainer Alberto Salomoni. „Dieser Erfolg wäre auch wichtig für das Selbstvertrauen der Mannschaft. Dann könnten wir mit einem positiven Gefühl zum schweren Auswärtsspiel am Samstag nach Schwerin reisen.“ Um das naheliegende Pokalziel zu erreichen, wünscht sich der italienische Coach auch mehr Unterstützung vom „siebten Mann“. „Der Gegner muss sofort merken, dass er in der Potsdamer Halle spielt. Die Mannschaft braucht einfach die Unterstützung des Publikums – gerade auch dann, wenn sie mal zurückliegt.“

Mehr personelle Alternativen

Erleichtert ist Salomoni zudem darüber, dass ihm endlich wieder personelle Alternativen zur Verfügung stehen. Zum Beispiel Lisa Gründing. Die Mittelblockerin hatte sich beim Bundesligastart verletzt – ausgerechnet in Suhl. Vor zweieinhalb Wochen war sie beim 3:2-Erfolg im fünften Satz mit dem rechten Fuß nach einer Blockaktion umgeknickt. Bis dahin hatte sie eine starke Partie geboten, zehn Punkte erzielt und war auf dem besten Wege, an ihre Leistungen aus der Vorsaison anzuknüpfen. „Sie hat als Mittelblockerin in der letzten Saison eine tolle Entwicklung genommen“, lobt der Trainer. „Sie fühlt sich immer besser auf dieser Position,egal, ob sie im Stammsechser spielt oder nicht. Alle drei Mittelblockerinnen sind auf demselben Niveau. Ich brauche alle drei, um im Spiel reagieren zu können.“

Lisa Gründing hatte bereits am Samstag, beim 3:1 gegen Köpenick, bei ihrem Comeback gezeigt, dass sie sofort bereit ist. Im dritten Satz wurde sie erstmals eingewechselt. „Dieser Erfolg im Derby war sehr wichtig für uns. Die Stimmung in der Mannschaft ist gleich viel besser“, schildert sie auch Eindrücke aus dem Training zu Wochenbeginn. „Es war wichtig, dass wir zu Hause ein gutes Spiel gemacht haben und für unsere Leistung auch mit drei Punkten belohnt wurden.“ Über den Pokal-Wettbewerb meint die Spielerin mit der Trikotnummer 9, die seit 2011 beim SC ist: „Das ist eine ganz andere Chance als die Liga. Wir nehmen das sehr ernst und wollen im Pokal so weit wie möglich kommen.“ Das sei keine lästige Pflicht. Eher biete sich dem neu formierten Team eine weitere Chance, Selbstvertrauen zu tanken.

Dreikampf mit Silge und Montano

Zum Dreikampf auf der Mittelblock-Position mit der Kolumbianerin Ivonee Montano und Neuzugang Wiebke Silge erklärt Gründing: „Wir ergänzen uns sehr gut. Jede bekommt ihre Chance. Montano etwa spielt ja ganz anders als ich.“ Insofern hat Salomoni weniger die Qual der Wahl, denn den Vorzug, je nach taktischen Erfordernissen, seine Blockerinnen einzusetzen. Lisa Gründing kennt Wiebke Silge bereits aus dem U23-Nationalteam. „Sie passt gut zu uns“, urteilt die 23-jährige Gründing, die einen Bachelor-Abschluss für Gesundheitsmanagement hat. Was die eigene Gesundheit betrifft, fühlt sie sich wieder fit. Vom dicken Knöchel am rechten Fuß sei nichts mehr zu spüren.

Von Peter Stein

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