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SC Potsdam erwartet Suhl und Vilsbiburg

Volleyball SC Potsdam erwartet Suhl und Vilsbiburg

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam stehen in den nächsten Tagen in der Bundesliga vor einer besonderen vorweihnachtlichen Herausforderung. Am Samstag wird Suhl erwartet, am Dienstag kommt Vilsbiburg.

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Manuela Roani mit den Nachwuchs-Volleyballerinnen Inka (10), Sofie (10) und Jenny (12, v.l.)

Quelle: Foto: Peter Stein

Potsdam. Der Weihnachtsmann wurde zwar noch nicht gesichtet, aber der Volleyball-Nachwuchs des SC Potsdam fühlte sich bereits reich beschenkt. Denn die rund 80 Kinder aus den einzelnen Nachwuchstrainingsgruppen durften am Dienstagnachmittag in der MBS-Arena beim Weihnachtsturnier in einem Team mit den Bundesligaspielerinnen antreten. Da gab es viele große leuchtende Augen wie sie auch am Heiligabend unterm Weihnachtsbaum beim Geschenkeauspacken zu sehen sind.

Am Samstag (19 Uhr, MBS-Arena) indes wollen Manuela Roani und Co. in der Bundesliga gegen die Volleystars Thüringen keine Geschenke verteilen. „Rivincita“ heißt Revanche auf italienisch. „An das Spiel im Pokal gegen Suhl erinnere ich mich mit Grausen“, bestätigte die Außen-Annahme-Spielerin. Nach einer 2:0-Führung verlor Potsdam noch mit 2:3 und schied aus. „Wir haben noch eine Rechnung offen und wollen diesmal ganz klar gewinnen“, sagte Trainer Alberto Salomoni, der auch auf seine zum Stammsechser zählende Landsfrau setzt. „Manuela macht ihren Job. Sie zählt in der Statistik zu den besten Annahmespielerinnen der Liga. Sie ist immer sehr positiv, wird in der Mannschaft akzeptiert.“

Manuela Roani hat sich in Potsdam eingelebt

Dabei gestand die 32-Jährige, dass ihr die ersten Wochen bei ihrem ersten Gastspiel im Ausland nicht leicht fielen: „Jetzt fühle ich mich besser als am Anfang, habe mich mit einigen Leuten angefreundet. Auch im täglichen Training wurde anders gearbeitet, als ich das kannte. Daran musste ich mich erst gewöhnen.“ Im Klartext, nun wisse sie, wie der Hase in Potsdam läuft, wo sie mit Mitspielerin Lisa Gründing in einer WG wohnt.

In der Landeshauptstadt sei aktuell der Weihnachtsmarkt ihr Lieblingsplatz zum Bummeln, erzählte Manuela Roani. Gern fahre sie mal nach Berlin, wenn mehr Zeit sei. Sie freue sich bereits auf Weihnachten daheim in Fabriano. Die 30 000-Einwohner-Stadt in der Provinz Ancona ist bekannt für ihre Papierproduktion. Ihr Vater Nicola betreibt ein Geschäft und verkauft Dunstabzugshauben für die Küche, Mutter Anna-Rita ist Hausfrau. Auch bei ihr Zuhause werde Weihnachten der Baum geschmückt, darunter steht eine Krippe. Am Heiligabend gebe es Fisch, dann gehe die Familie in die Kirche. Zum 1. Feiertag werden Cappelletti in einer Gemüsesuppe serviert.

Wunsch fürs neue Jahr: Mehr Siege

Vorher aber will Manuela Roani mit dem SC noch gegen Suhl und am Dienstag (20 Uhr) gegen Vilsbiburg punkten. Und für das neue Jahr wünscht sie sich ohnehin „ein paar mehr Siege“. Mit einem Lächeln fügte sie hinzu: „Und einen schönen Mann.“ Die 1,86 Meter große Spielerin mit der Trikotnummer 14 sagt: „Du musst immer 100 Prozent geben. Hier in Potsdam bin ich neben der Ballannahme mehr als ich das bisher gewohnt war im Angriff gefordert.“ Potsdams Volleyballnachwuchs kann sie an diesem fröhlichen Nachmittag eine Menge Tipps geben.

Von Peter Stein

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