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SC Potsdam gewinnt Derby gegen Köpenick

Volleyball SC Potsdam gewinnt Derby gegen Köpenick

Das Derby gegen den Köpenicker SC ist für die Bundesliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam stets kein Spiel wie jedes andere. Die Nachbarn kennen sich halt. Diesmal setzte sich der Gastgeber SC Potsdam mit 3:1 durch.

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Potsdams Kapitän Regina Mapeli Burchardt legt den Ball am Köpenicker Block vorbei.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Potsdam. Nach dem Matchball durch Regina Mapeli Burchardt brachte es ihr Trainer Alberto Salomoni beim obligatorischen Statement nach dem Spiel ebenso auf den Punkt: „Wir haben drei Punkte geholt – basta!“ Mehr wollte der Coach nach dem 3:1 (25:15, 25:23, 23:25, 25:20)-Erfolg der Volleyballerinnen des SC Potsdam im Derby gegen den Köpenicker SC am Samstag nicht sagen.

Kapitän Regina Mapeli Burchardt, die nicht nur aufgrund ihrer 21 Punkte zur wertvollsten Spielerin gekürt wurde, war da schon gesprächiger: „Wir sind erst einmal glücklich darüber, dass wir gewonnen haben und drei Punkte geholt haben.“ Es war der erste Dreier im vierten Bundesliga-Spiel. „Wir sind gut gestartet, aber im dritten Satz kam wieder leichtes Muffensausen auf“, analysierte die 32-jährige Spielführerin weiter. Da gaben die Gastgeberinnen vor 815 Zuschauern in der MBS-Arena eine 19:15-Führung noch aus der Hand.

Als ein böses Déjà-vu zur 2:3-Pleite eine Woche zuvor in Münster an Halloween schon durch die Arena zu geistern schien, bekamen die Potsdamerinnen aber diesmal noch die Kurve. Dabei half auch die Einwechslung der nach einer Knöchelverletzung wieder genesenen Lisa Gründing, die auf der Mittelblock-Position mehr Sicherheit ausstrahlte als Ivonee Montano. Deren erst zu Wochenbeginn eingeflogene kolumbianische Landsfrau Diana Arrechea wurde hingegen noch nicht eingesetzt.

„Ein zweites Münster wollten wir unbedingt vermeiden, da haben wir noch mal alle Kräfte zusammengenommen und uns selbst befreit“, schätzte Saskia Hippe ein, die das Duell gegen ihren Ex-Klub und vor einem siebenköpfigen Familienanhang als sehr emotional empfand. „Aber Schritt für Schritt geht es bei uns vorwärts.“

Das sah Regina Mapeli Burchardt, die in den entscheidenden Momenten für wichtige Punktgewinne sorgte und deutlich machte, wie wertvoll sie mit ihrer Erfahrung für das Team ist, kaum anders: „Wir sind noch längst nicht da, wo wir sein können. In kleinen Dingen sehe ich Fortschritte. Wir brauchen einfach noch Zeit, um uns zu finden. Aber der erste Dreier war wichtig – auch für den Kopf.“ Das meinte wohl ebenso Coach Salomoni mit seiner kurzen Basta-Pointe .

Von Peter Stein

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