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SC Potsdam in den Pre-Playoffs gefordert

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam in den Pre-Playoffs gefordert

Nun beginnt für die Volleyballerinnen des SC Potsdam die entscheidende Saisonphase. Nach dem Verpassen der direkten Viertelfinal-Qualifikation muss das Team von Trainer Alberto Salomoni zunächst in den Pre-Playoffs antreten. Gegner ist Aachen.

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Lisa Rühl spielt seit 2010 beim SC Potsdam.

Quelle: Foto: Verein

Potsdam. Die Verschnaufpause daheim bei den Eltern in Kakau in der Nähe von Dessau fiel kürzer aus als gedacht. „Statt drei Tage Erholung ging es am Montag wieder zum Training“, berichtet Lisa Rühl. Denn die Volleyballerinnen des SC Potsdam müssen Nachsitzen beim Kampf um den Einzug in das Viertelfinale.

Im ersten Pre-Playoffspiel der Serie „Best of Three“ treffen sie am Mittwoch (19 Uhr, MBS-Arena) auf die Ladies in Black Aachen. Schwarzmalen gilt nicht. „Es war nicht unser Ziel, in den Pre-Playoffs zu spielen“, meint die Libera nach dem Verpassen von Rang sechs aufgrund der Niederlage in Vilsbiburg. „Die Enttäuschung ist abgehakt. Wir müssen das jetzt gewinnen, am besten gleich die nächsten beiden Spiele, dann stehen wir im Viertelfinale gegen Schwerin.“

Aber die Lehramtsstudentin, die neben Lisa Gründing und der reaktivierten Kathy Radzuweit zum verbliebenen Trio gehört, das vor drei Jahren schon einmal diese Vor-Quali mit zwei Siegen gegen Köpenick überstand, warnt zugleich: „K.o.-Spiele haben einen anderen Charakter. Da geht es um alles. Da kannst du schnell rausfliegen, was ich nicht hoffe.“ Dass die Potsdamerinnen nun diesen Umweg gehen müssen, schuldet die 26-Jährige der fehlenden Konstanz in dieser Saison. „Wir waren nicht stabil genug.“

Gutes Bauchgefühl beim Gegner Aachen

Über Gegner Aachen urteilt sie: „Diese Saison kann jeder jeden schlagen. Wir haben Respekt. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass uns Aachen besser liegt als Straubing, die ja wegen Lizenzverstößen absteigen müssen.“ In der Hauptrunde hatte Potsdam gegen Aachen zu Hause mit 0:3 verloren und auswärts 3:0 gewonnen. „Das spielt jetzt keine Rolle mehr, genauso wie die Positiverlebnisse vor drei Jahren in den Pre-Playoffs. Wir haben jetzt eine ganz andere Mannschaft“, sagt Lisa Rühl.

Gutes Omen für die Havelstädterinnen könnte aber sein, dass es damals im Viertelfinale ebenfalls gegen Schwerin ging. Der SC Potsdam kann im Gegensatz zum Kontrahenten in Bestbesetzung antreten, Trainer Alberto Salomoni bei seiner Abschiedstour aus dem Vollen schöpfen. Wenngleich es in der Vergangenheit immer wieder Kritik am mangelnden Charakter der Mannschaft gab, so stellt sich Lisa Rühl vor ihre Mitspielerinnen: „Auf dem Feld stehen wir füreinander ein, da kämpfen wir.“ Die Saison ist noch nicht vorbei.

Von Peter Stein

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