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SC Potsdam muss als Siebter in Pre-Playoffs

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam muss als Siebter in Pre-Playoffs

Diesen Umweg wollten sich die Volleyballerinnen des SC Potsdam eigentlich ersparen. Aber nach der klaren 0:3-Niederlage im direkten Duell um Platz sechs bei den Roten Raben Vilsbiburg müssen die Potsdamerinnen als Tabellensiebter in die Pre-Playoffs. Hier treffen sie nun ab Mittwoch in maximal drei Spielen auf die Ladies in Black Aachen.

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SC-Kapitän Regina Mapeli Burchardt (M.) überwindet Vilsbiburgs Dreierblock.

Quelle: Foto: Georg Gerleigner

Potsdam. Um 4.30 Uhr am verregneten Sonntagmorgen waren die Volleyballerinnen des SC Potsdam wieder daheim. Auf lange Fahrten dürfen sie sich auch künftig einstellen. Weil nach dem 0:3 (20:25, 28:30, 14:25) bei den Roten Raben Vilsbiburg die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale verpasst wurde, muss die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni nun den Umweg über die Pre-Playoffs gehen, um die Runde der besten Acht zu erreichen. Als Siebter der Hauptrunde – nach Rang sechs (2014) und fünf (2015) die schlechteste Platzierung seit drei Jahren – müssen die Havelstädterinnen gegen den Zehnten Aachen antreten. Spiel eins in der Serie „Best of Three“ steigt bereits am Mittwoch (19 Uhr) in der heimischen MBS-Arena.

„Vilsbiburg war eindeutig die bessere Mannschaft. Ab Mitte des ersten Satzes stieg unsere Fehlerquote enorm an. Insgesamt haben wir 18 Blockpunkte kassiert“, gab es für Salomoni an der Niederlage nichts zu deuteln. „Wir waren vor allem im Angriff unterlegen.“ Wie schon gegen Wiesbaden schwächelte die bis dato überragende Hauptangreiferin Saskia Hippe erneut. Doch auch die anderen Spielerinnen enttäuschten. Im zweiten Satz hatten die Potsdamerinnen immerhin dreimal Satzball, vergaben aber diese Chance zur Wende. Im dritten Durchgang brach das Team auseinander.

Trotz der großen Enttäuschung wollte Salomoni in der Kabine nicht noch draufschlagen. „Es ist gut, dass wir gleich wieder spielen müssen, da bleibt keine Zeit zum Meckern. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir die direkte Qualifikation nicht in Vilsbiburg, sondern in der gesamten Saison verpasst haben.“

Er habe versucht, mit Blick auf die Pre-Playoffs seine Spielerinnen wieder aufzurichten. Der Italiener sagte: „Wenn wir eine gute Mannschaft sind, dann können wir auch wieder aufstehen. Gegen Aachen haben wir die Chance, das Viertelfinale zu erreichen. Alles, was danach kommt, wäre gut.“

Am heutigen Montag will der Chefcoach seine Truppe auf die Playoffs einschwören und hofft auf eine Trotzreaktion.

Von Peter Stein

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