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SC Potsdam nach Pflichtsieg nun Sechster

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam nach Pflichtsieg nun Sechster

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam haben sich in der Bundesliga auf Platz sechs verbessert. Am Mittwochabend gelang ein 3:1-Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten VC Olympia Berlin.

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Potsdams Anne Hölzig (r.) greift an.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Potsdam. „Wir müssen jetzt nicht meckern und jammern, sondern nach vorne schauen. Wir haben die drei Punkte und basta“, fiel Trainer Alberto Salomoni nach dem 3:1 (25:18, 25:9, 25:27, 25:19)-Pflichtsieg seines SC Potsdam gegen den weiterhin sieglosen Tabellenletzten VC Olympia Berlin ein Stein vom Herzen. Damit kletterten die Havelstädterinnen auf Rang sechs der Tabelle in der Volleyball-Bundesliga. Das würde am Ende der Hauptrunde – noch zwei Partien gegen Wiesbaden (daheim) und Vilsbiburg (auswärts) stehen aus – die direkte Playoff-Qualifikation bedeuten.

Mit der Leistung vom Mittwochabend vor 567 Zuschauern in der MBS-Arena konnte sich der SC allerdings nicht für die Playoffs empfehlen. Denn nach zwei überlegenen Sätzen war im dritten „der Wurm drin“, wie es der frustrierte Coach formulierte. „Immer wenn wir in Rückstand geraten, kommen wir von unserer Linie ab.“ Der VC Olympia – mit acht Spielerinnen aus Potsdam quasi der SCP II – fasste sich dank der Führung ein Herz und spielte mutig auf. Talente wie die Libera Sophie Dreblow oder Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok (17 Punkte), die beim SC bereits unter Vertrag stehen und in den Playoffs die Potsdamerinnen ergänzen sollen, ließen ihr Können aufblitzen. Ebenso wie Josephine Suhr, die gleichfalls aus dem Nachwuchs im Luftschiffhafen stammt.

„Für uns war das ein geiles Spiel und hat richtig Spaß gemacht“, sagte Sophie Dreblow und strahlte über das ganze Gesicht. Zumindest ein kleiner Sieg war dem Außenseiter mit dem Satzgewinn gelungen – der VCO führte im dritten Abschnitt gar schon 18:9 und konnte dann einen Potsdamer Satzball abwehren und den eigenen zweiten verwandeln.

Erst mit der Wiederhereinnahme von Saskia Hippe (21 Punkte) geriet der SC auf die Siegerstraße, musste aber im vierten Satz kämpfen. „Die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt“, wollte auch Salomoni nicht meckern.

Von Peter Stein

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