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SC Potsdam rupft die Roten Raben

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam rupft die Roten Raben

Die Volleyballerinnen des SC Potsdam siegten am Dienstagabend gegen die Roten Raben Vilsbiburg mit 3:1. Damit kletterte die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni zum Abschluss der Hinrunde noch auf Platz sieben.

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Saska Hippe (r.) ragte mit 27 Punkten heraus.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Potsdam. Frohe Weihnachten SC Potsdam! Die Volleyballerinnen beschenkten sich und ihre 1047 Fans am Dienstagabend in der MBS-Arena gleich selbst. Mit 3:1 (25:13, 23:25, 27:25, 25:16) wurden die Roten Raben Vilsbiburg gerupft und drei Punkte unter den Tannenbaum gelegt. Mit dem Sprung auf Platz sieben der Bundesliga-Tabelle zum Abschluss der Hinrunde feierten die Havelstädterinnen nicht nur eine vorzeitige Bescherung, sondern auch noch ein versöhnliches Happy-End zum Jahresausklang.

Herausragend bei den Gastgeberinnen war einmal mehr Saskia Hippe. Der Neuzugang ist längst Topscorer der Liga und erhöhte sein Punktekonto noch einmal um 27. Die Diagonalangreiferin glänzte nicht nur mit ihren Schmetterbällen, die die Vilsbiburger Ballannahme einfach nicht in den Griff bekam, sondern auch mit gefährlichen Aufschlägen. „Das war so geil, ich bin einfach nur happy. Ich hatte so viel Power und habe alles rausgelassen“, meinte die Nationalspielerin, die unter dem Extra-Applaus der Zuschauer zur wertvollsten Spielerin gekürt wurde. Dann verriet Saskia Hippe noch: „Schon am Mittwoch düse ich nach Amerika zu meinem Liebsten.“ NBA-Basketballprofi Tibor Pleiß von den Utah Jazz wird sicher noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk parat haben. „Ich freue mich riesig auf die Zeit mit ihm“, so die Volleyballerin.

Hippe und Hölzig ragen heraus

SC-Trainer Alberto Salomoni sah aber auch eine starke Leistung der erst 18-jährigen Außenangreiferin Anne Hölzig. Auch sie überzeugte wie Hippe nicht nur vorn am Netz mit harten Bällen, sondern ebenso mit sicheren Aufschlägen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Langsam kommen wir dahin, wo wir hin wollen“, meinte der Coach, der über 103 Minuten wieder einmal durch ein Wechselbad der Gefühle gehen musste.

Nach einem makellosen ersten Satz der Gastgeberinnen hatten sich die Gäste aus Bayern besser eingestellt. So lagen die Potsdamerinnen im zweiten Durchgang schon 14:20 zurück, hatten aber beim 22:23 die Chance zur Wende, doch die eingewechselte Nadja Schaus setzte den Ball ins Aus. Nach dem Satzausgleich rannte der SC auch im dritten Durchgang lange einem Rückstand (14:18) hinterher. Beim 22:21 gab es endlich die erste Führung, und im dritten Anlauf verwandelte die junge Luisa Sydlik mit einem Ass den entscheidenden Satzball zum 27:25.

Danach dominierte die Salomoni-Sechs und sehnte Punkt für Punkt den Dreier herbei. Hippe und Co. ließen nichts mehr anbrennen, Weihnachten kann kommen.

Von Peter Stein

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