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SC Potsdam schlägt Aachen 3:0

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam schlägt Aachen 3:0

Der erste Schritt Richtung Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft ist getan. Am Mittwochabend besiegte der SC Potsdam die Ladies in Black glatt in drei Sätzen mit 3:0.

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Potsdams Saskia Hippe (r.) erzielte gegen Aachen 27 Punkte.

Quelle: Foto: Pohl

Potsdam. Die Erleichterung war groß. Die Volleyballerinnen des SC Potsdam setzten sich am Mittwochabend im ersten Pre-Playoff-Spiel gegen die Ladies in Black Aachen zwar glatt mit 3:0 (25:23, 25:22, 26:24) durch, aber es war ein verdammt hartes Stück Arbeit über knapp anderthalb Stunden. Der Hauptrundenzehnte leistete gegen den -siebten handfeste Gegenwehr. In der Serie „Best of Three“ führt der SC nun mit 1:0 und kann am Sonntag (16 Uhr) in Aachen mit einem weiteren Erfolg den Einzug ins Viertelfinale perfekt machen. Aber so weit ist es noch lange nicht. Entsprechend nüchtern und zurückhaltend fielen die Kommentierungen bei den Gastgeberinnen aus, für überschwängliche Jubelarien gab es auch keinen Grund.

Trainer Alberto Salomoni meinte: „Wichtig war das Resultat. Das 3:0 sollte uns Sicherheit geben. Man hat uns die Nervosität angemerkt, die Angst vor dem erneuten Versagen nach der Niederlage in Vilsbiburg. Wir müssen uns in Aachen steigern.“

Dass die Potsdamerinnen nicht in noch größere Bedrängnis kamen, lag vor allem daran, dass die zuletzt schwächelnde Diagonalangreiferin Saskia Hippe auf dem Weg der Besserung ist. Natürlich klappte auch bei ihr nicht alles, aber sie steuerte erneut starke 27 Punkte zum Erfolg bei. Die 25-Jährige sagte: „Wir stehen mit einem Bein im Viertelfinale, aber eben auch nur mit einem Bein. Das war der erste Schritt. Wir wollen in Aachen unbedingt den notwendigen zweiten Sieg schaffen.“ Der Coach pflichtete ihr bei: „Ein drittes Spiel wollen wir verhindern.“

Saskia Hippe bestätigte: „Der Druck war groß.“ Kapitän Regina Mapeli Burchardt, die in ihrer langen Laufbahn schon viele Playoff-Spiele erlebt hat, erklärte: „In der K.o.-Phase geht es darum, die Spiele zu gewinnen. Da fragt keiner danach, wie das zustande kam. Schönspielen muss man da nicht. Ich denke, dass wir immer in der Endphase der Sätze die wichtigen Punkte gemacht haben, sollte uns Mut machen. Keine Frage, in Aachen muss es besser laufen.“

Der SC lag vor der Saisonminuskulisse von nur 395 Zuschauern im ersten Satz fast ständig zurück bis zum 20:22, schaffte aber noch die Wende. Im zweiten und dritten Durchgang gerieten die Potsdamerinnen kurz vor Schluss ebenso ins Hintertreffen. Im dritten Satz brauchten sie zwei Matchbälle, ehe der erlösende Erfolg feststand. Unterm Strich bleibt: Der erste Schritt Richtung Viertelfinale ist getan.

Von Peter Stein

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