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SC Potsdam schlägt Schwerin mit 3:1

Volleyball-Bundesliga SC Potsdam schlägt Schwerin mit 3:1

Den Volleyballerinnen des SC Potsdam gelang in der Bundesliga eine faustdicke Überraschung. Die Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni düpierte am Mittwochabend den Rekordmeister und Tabellenzweiten Schweriner SC deutlich mit 3:1.

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Saskia Hippe (oben) ragte mit 27 Punkten heraus.

Quelle: Foto: Gerhard Pohl

Potsdam. Der Jubeltanz wollte kein Ende nehmen. Trainer Alberto Salomoni hätte sich am liebsten mit jedem Zuschauer einzeln abgeklatscht. Denn seine Volleyballerinnen des SC Potsdam feierten am Mittwochabend in der Bundesliga einen unerwarteten 3:1 (25:21, 27:29, 29:27, 25:19)-Heimsieg gegen den deutschen Rekordmeister und Tabellenzweiten Schweriner SC.

„Die Mannschaft ist verrückt“, stammelte der freudentrunkene Coach angesichts des Aufs und Abs in den letzten Wochen. Auch Manager Toni Rieger war nach dem „Schweißbad“ erleichtert: „Diesmal haben wir ganz viele Bälle noch von unten geholt. Alle haben sich reingekniet in dieses Match. So will ich das sehen. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie nach den letzten zwei schlechten Spielen gegen Münster und Köpenick eine Reaktion gezeigt hat. Daran müssen wir am Samstag gegen Stuttgart aber gleich anknüpfen.“

Nach den jüngsten Schlappen und dem einen oder anderen Kabinendonnerwetter zeigten sich die Gastgeberinnen vor 683 Zuschauern in der MBS-Arena wie verwandelt. Salomonis Schützlinge waren von Anfang an gewillt, es diesmal besser zu machen. Die Potsdamerinnen lagen im ersten Satz schnell mit drei Punkten vorn. Trotz eines zwischenzeitlichen 11:11 konnten die Gäste nicht mehr in Führung gehen.

Im zweiten Durchgang wogte die Partie hin und her, mal war der eine vorn, mal der andere. So ging es folgerichtig in die „Verlängerung“. Nachdem Schwerin den ersten Satzball nicht nutzen konnte, brachte Lisa Gründing Potsdam mit einem Ass zum 25:24 in die Vorhand. Aber die Mittelblockerin semmelte den anschließenden Aufschlag ins Netz. Schließlich nutzten die Gäste ihren insgesamt vierten Satzball zum 1:1-Ausgleich.

Im dritten Satz dasselbe Spiel unter umgekehrten Vorzeichen. Beim 24:22 vergaben die Potsdamerinnen zunächst zwei Satzbälle, wehrten danach aber einen Schweriner Satzball ab. Die mit 27 Punkten aus allen Rohren schmetternde Saskia Hippe verwandelte mit einem Ass gegen ihren Ex-Club den vierten Satzball. Der vierte Satz geriet unter dem Jubel der Fans zum Schaulaufen. Potsdam bleibt vorerst Siebter.

Von Peter Stein

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