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SC Potsdam verliert 0:3 gegen Aachen

Volleyball SC Potsdam verliert 0:3 gegen Aachen

Nach dem 3:2-Auswärtssieg in Suhl wollten die Volleyballerinnen des SC Potsdam am Mittwochabend bei der Saisonheimpremiere zu Hause nachlegen. Doch daraus wurde nichts. Die Gastgeberinnen unterlagen Aachen mit 0:3.

Potsdam. Das ging in die Hose. Die Volleyballerinnen des SC Potsdam verpatzten am Mittwochabend ihren Heimauftakt in der Bundesliga-Saison 2015/16. Die neu formierte Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni erwischte einen rabenschwarzen Tag und unterlag den Ladies in Black aus Aachen glatt mit 0:3 (16:25, 22:25, 24:26).

„Ich hatte vor Aachen gewarnt“, fühlte sich Salomoni in seiner Einschätzung bestätigt. Während den Potsdamerinnen vor 1083 Zuschauern in der MBS-Arena deutlich anzumerken war, dass da noch längst nicht ein Rädchen in das andere griff, spulten die Gäste ihr Pensum präzise wie ein Schweizer Uhrwerk ab. „Ich bin glücklich, dass wir in Potsdam gewonnen haben“, jubelte Aachens Coach Marek Rojko.

Sein Potsdamer Kollege gratulierte erst artig und versuchte sich dann in Erklärungen: „Man hat deutlich gesehen, dass uns noch die Spielpraxis fehlt. Mal hatten wir bessere Phasen, dann wieder schlechtere. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, meinte Salomoni, dessen Sechser über gute Ansätze nicht hinaus kam.

Libera Lisa Rühl, die von Rojko zur besten Potsdamer Spielerin gekürt wurde, sagte: „Wir sind sehr schwer in die Partie gekommen. Auch wenn es sich blöd anhört, aber wir waren im ersten Heimspiel doch etwas nervös. Das Publikum hat uns super unterstützt. Wir haben viel zu viele leichte Bälle abgegeben, dadurch konnten wir Aachen nie unter Druck setzen. Auf jeder Position müssen wir noch besser arbeiten. Das hatten wir uns etwas anders vorgestellt.“

Mittelblockerin Wiebke Silge bestätigte: „Wir sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen. Mit 0:3 abgefertigt zu werden, ist sehr ärgerlich. Es war aber erst das zweite Spiel in der Saison. Wir wissen, dass noch viel zu tun ist.“

Ihre Nationalmannschaftskollegin und Ex-Potsdamerin Laura Weihenmaier, die im Sommer von Schwerin nach Aachen zurückgekehrt war, sorgte vor allem im ersten Satz dafür, dass ihre Mädels in Schwarz sofort die Oberhand gewannen. Im zweiten Satz schaffte der SC nur anfangs beim 4:2 eine erste Führung und hielt bis zum 16:16 mit, ehe Laura Weihenmaier den Satzgewinn beim 25:22 perfekt machte. Im Schlussgang hatten die Potsdamerinnen einige gelungene Aktionen und führten bis zum 16:15. Auch die eine oder andere strittige Schiedsrichter-Entscheidung fiel zu Ungunsten der Gastgeberinnen aus, die zwar den ersten Matchball noch abwehren konnten, aber letztlich mit 24:26 die bittere 0:3-Pille zum Heimauftakt schlucken mussten. Am Sonntag geht es in Münster weiter.

Von Peter Stein

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