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Saisonabschluss für Kuske und Co.

Bobsport Saisonabschluss für Kuske und Co.

Am Wochenende steht in Königssee mit dem Weltcup-Finale der Saisonabschluss im Bobsport an. Für den Potsdamer Kevin Kuske wird es ein doppelter Abschied. Denn es könnten die letzten Fuhren mit Pilot Maximilian Arndt sein.

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Kevin Kuske dürfte Maximilian Arndt ein letztes Mal anschieben.

Quelle: DPA

Potsdam. Die Zeichen stehen auf Abschied – nicht nur, weil es am Wochenende das Weltcup-Finale im Bobsport am Königssee gibt. Für den Potsdamer Kevin Kuske könnten es die letzten Rennen im Team des Oberhofer Piloten Maximilian Arndt sein. Denn nach der Ausbootung bei der WM vorige Woche im Vierer ist das Vertrauensverhältnis gestört. „Das werden wohl meine letzten Rennen bei Max sein“, bestätigte Kuske, der mit Platz zwölf im Zweier ein ebenso enttäuschendes WM-Abscheiden in Innsbruck quittieren musste. „Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten.“

Aber dennoch freut sich der Sportsoldat auf das Vierer-Rennen am Sonntag. „Da trete ich mit meiner alten Oberhofer Truppe an, wir haben schon André Lange 2010 zu Olympia-Silber in Vancouver geschoben.“ Mit Martin Putze und Alexander Rödiger wird Kuske als dritter Mann den Arndt-Vierer auf Touren bringen, der ja noch den Weltcup-Gesamtsieg im großen Schlitten vor Augen hat. „Das wollen wir auf alle Fälle schaffen“, erzählte der Potsdamer. Der 37-Jährige, der seine Laufbahn bis zu den Olympischen Winterspielen 2018 fortsetzen will, meinte zum Abschiedsrennen mit der alten Truppe: „Im Training hat man sofort gemerkt, gelernt ist gelernt. Der Einstieg hat wunderbar funktioniert. Wir sind eben ein eingespieltes Team.“

Konsequenz des schlechten WM-Abschneidens ist für Arndt zudem, dass er im Zweier nicht in Königssee antritt und zugunsten der Vizeweltmeister Johannes Lochner/Joshua Bluhm (Stuttgart) verzichten muss. Damit „schenkt“ Arndt auch den Weltcup-Gesamtsieg aus Zweier und Vierer ab. Nutznießer in der Kombinationswertung dürfte der bisherige Zweitplatzierte Nico Walther (Oberbärenburg) sein und damit auch sein Potsdamer Anschieber Christian Poser. Für ihn verlief die WM ebenso enttäuschend mit Rang elf im Zweier und Platz vier im Vierer. „Das ist natürlich immer undankbar“, so Poser, der wie in den letzten Jahren gern wieder eine WM-Plakette mitgenommen hätte. Auch im Zweier-Gesamtweltcup werden Walther/Poser vor dem Finale nur vom Koreaner Yunjong Won übertroffen. „Die Bahn liegt uns“, meinte Poser, der 2011 am Königssee schon mal Vierer-Weltmeister wurde. Im Dezember beim Weltcup auf derselben Piste siegte Walther im Vierer und wurde Dritter im Zweier – allerdings ohne den erkrankten Poser.

Von Peter Stein

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