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Schalker Machtwort: Draxler nicht zu Juventus Turin

Fußball Schalker Machtwort: Draxler nicht zu Juventus Turin

Der FC Schalke hat einem Weggang von Fußball-Nationalspieler Julian Draxler zu Juventus Turin nach tagelangem Tauziehen eine klare Absage erteilt. "Ich habe mir das angeschaut.

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Julian Draxler wird nicht zu Juventus Turin wechseln.

Quelle: Guido Kirchner

Gelsenkirchen. t. Und habe dann entschieden, dass wir das Angebot ablehnen", sagte Manager Horst Heldt vom Bundesligisten FC Schalke 04 dem vereinseigenen Sender.

Man habe Juventus zudem darüber informiert, "dass wir zu keinen weiteren Gesprächen bereit sind. Und dass es auch nicht mehr gewünscht ist von uns, dass sie den Spieler kontaktieren".

Der Vertrag des 21 Jahre alten Draxler bei den Schalkern läuft bis 2018. Der "Gazzetta dello Sport" zufolge hatte Juve ein Angebot über insgesamt 25 Millionen Euro abgegeben. Heldt bestätigte nur, dass eine Offerte am späten Montagnachmittag eingegangen sei. Er stellte in dem kurzen Interview, das der Verein bei Twitter veröffentlichte, aber unmissverständlich klar: "Da ist ein Strich drunter."

Laut "Gazzetta dello Sport" sollten die Königsblauen und der italienische Meister, der auch schon Draxlers Nationalmannschaftskollegen Sami Khedira von Real Madrid verpflichtete, von einer Einigung über einen Draxler-Wechsel nur noch einen Schritt entfernt gewesen sein. Juves Sportdirektor Beppe Marotta hatte demnach am Montag noch telefonisch mit den Schalke-Verantwortlichen verhandeln wollen. In den vergangenen Tagen soll es bereits Gespräche gegeben haben, hieß es.

Juves Plan soll gewesen sein, den Mittelfeldspieler zunächst auszuleihen und ihn dann für die festgeschriebene Ablösesumme zu kaufen.

Die "Bild"-Zeitung hatte am Montag berichtet, Schalke habe Draxler ein Ultimatum gesetzt. Er sollte sich angeblich noch in dieser Woche entscheiden, ob er zum Champions-League-Finalisten nach Italien wechseln wolle. Die Frist, die jährliche Ausstiegsklausel von 45,5 Millionen Euro zu ziehen, ist zwar Ende Juni ausgelaufen. Aber die Gelsenkirchener sollen bereit sein, den Weltmeister für eine Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro ziehen zu lassen.

Heldts Erklärungen bis zum Montagabend hatten nicht immer gerade so geklungen, als wolle man das Eigengewächs um jeden Preis halten: "Wir wollen Julian ja nicht freiwillig abgeben, planen ihn derzeit für die neue Saison ein."

dpa

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