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Schweinsteiger und Podolski bekommen Abschiedsspiele

Fußball Schweinsteiger und Podolski bekommen Abschiedsspiele

Zwölf Jahre haben sie die Nationalmannschaft geprägt. Dafür bekommen Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski nach ihren Rücktritten ein Abschiedsspiel vom DFB. Mit einem gemeinsamen Ausstand wird es aber wohl nichts.

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Bastian Schweinsteiger (l) und Lukas Podolski wurden zusammen Weltmeister.

Quelle: Andreas Gebert

Berlin. Die Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski werden nach ihren Rücktritten aus der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit Abschiedsspielen geehrt.

"Basti und Lukas haben riesige Verdienste um die Nationalmannschaft, den DFB und den deutschen Fußball. Ich weiß, dass es beiden viel bedeutet, noch ein letztes Mal für Deutschland aufzulaufen", sagte Bundestrainer Joachim Löw in einer DFB-Mitteilung.

Der ehemalige Kapitän Schweinsteiger wird am 31. August in Mönchengladbach im Länderspiel gegen Finnland ein letztes Mal für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. Die Partie gegen die Skandinavier ist der erste Auftritt des Löw-Teams nach der EM 2016. Schweinsteiger hatte am 29. Juli nach 120 Länderspielen seinen Auswahlrücktritt verkündet.

Auch Podolski, der nach 129 Länderspielen seinen Rücktritt erklärte, sollte ursprünglich gegen Finnland letztmals im DFB-Trikot auflaufen. Wegen eines Außenbandrisses im linken Fußgelenk ist er aber derzeit nicht einsatzfähig. "Ich habe ihm zugesichert, dass auch er sich noch einmal persönlich auf dem Spielfeld und im Trikot von seinen Fans verabschieden kann", sagte Löw. "Poldis" Abschiedsspiel soll ein im Rahmenterminkalender angesetztes Freundschaftsspiel in Deutschland sein.

Die beiden Freunde hatten die Nationalmannschaft zuvor über ein Jahrzehnt geprägt. Beide debütieren 2004 und nahmen in dem Jahr erstmals an einem Turnier teil, der Europameisterschaft in Portugal. Bis zur EM 2016 waren Schweinsteiger und Podolski bei jedem Großereignis dabei - die Krönung WM-Gold 2014 in Brasilien. "Gemeinsam haben wir unglaubliche Zeiten erlebt. Danke dafür, mein Freund!", twitterte Schweinsteiger.

Als Hoffnungsträger gestartet, entwickelten sich beide zu Leistungsträgern. Vor allem Schweinsteiger wurde zum unumstrittenen Führungsspieler. Podolski erzielte in den zwölf Jahren im DFB-Team 48 Tore. Nur drei Akteure schossen mehr Länderspieltore als der in Polen geborene Angreifer.

dpa

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