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Schwimmverband steht zu Potsdamer Stützpunkt

Schwimmen Schwimmverband steht zu Potsdamer Stützpunkt

In Potsdam wächst die Hoffnung, dass der Bundesstützpunkt Schwimmen in der Stadt bleibt. Beim Deutschen Schwimmverband äußert man sich entsprechend. Allerdings hängt noch vieles einer wichtigen Sportreform ab.

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Einer von vielen Schwimmern, die Potsdam trainieren ist Christian Diener

Quelle: dpa-Zentralbild

Potsdam. Der Deutsche Schwimmverband (DSV) macht dem Potsdamer Bundesstützpunkt Schwimmen (BSP) Hoffnungen auf einen Weiterbestand. „Im Moment gibt es durchaus die Planung – 2017 folgend – für zwei eigenständige Stützpunkte Berlin und Potsdam“, sagte Generalsekretär Jürgen Fornoff. „Es ist so, dass wir Potsdam als Standort auf alle Fälle sehen und dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch überhaupt keine Personalentscheidungen getroffen haben“, erklärte der DSV-Generalsekretär. Er schränkte allerdings ein: „Aber das ist noch nicht alles zu Ende diskutiert, wir sind noch nicht fertig mit den Einschätzungen.“

Jürgen Fornoff ist Generalsekretär des Schwimmverbands

Jürgen Fornoff ist Generalsekretär des Schwimmverbands.

Quelle: dpa

Bundestrainer Lambertz kritisierte Stützpunkt

Wie die MAZ berichtete, stellte Bundestrainer Henning Lambertz in einer E-Mail an die Verantwortlichen in Potsdam den Bundesstützpunkt in Frage. Darin forderte er, dass der Stützpunkttrainer die volle Richtlinienkompetenz, also die Entscheidungen über Trainingsinhalte und Leistungsziele, kriegen muss. Bislang trainiere jeder Coach am Stützpunkt nach der persönlichen Auffassung. Zudem solle sich Potsdam klar zu den Strukturen des DSV bekennen. Andernfalls müsse er sich für den Standort Berlin als Bundesstützpunkt entscheiden, der diese Vorgaben erfülle. Lambertz habe als Cheftrainer seine Meinung kundgetan, „ich möchte ihn da auch gar nicht überstimmen. Aber das ist noch nicht die abgeschlossene Strukturdiskussion“, sagte Fornoff. Wann diese abgeschlossen sei, konnte Fornoff allerdings noch nicht sagen.

Bundesstützpunkt werden durch Reform reduziert

Dies hänge von den Verhandlungen zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesinnenministerium (BMI) über die künftige Struktur im deutschen Sport ab. Eine Verringerung von 19 auf 13 Olympiastützpunkte ist ebenso vorgesehen wie die Reduzierung von Bundesstützpunkten. Sollte der Potsdamer Bundesstützpunkt Schwimmen gestrichen werden, würden 212 000 Euro Sportstättenförderung wegfallen und zudem ein sechsstelliger Betrag für den Bauunterhalt.

Von Stephan Henke

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