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Sorgen um Degenkolb: Autounfall mit Giant-Alpecin-Profis

Radsport Sorgen um Degenkolb: Autounfall mit Giant-Alpecin-Profis

Schock für das deutsche Rad-Team Giant-Alpecin: Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto während einer Trainingsfahrt in Spanien werden sechs Profis verletzt. Unter ihnen ist auch Kapitän und Hoffnungsträger John Degenkolb.

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Sechs Fahrer des Teams Giant-Alpecin gerieten in einen Trainingsunfall.

Quelle: Jörg Carstensen

Valencia. Der deutsche Radstar John Degenkolb und fünf weitere Fahrer des deutschen Profi-Radteams Giant-Alpecin sind bei einem schweren Trainingsunfall im Süden Spaniens verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden.

Neben Paris-Roubaix-Sieger Degenkolb verunglückten nach Angaben des Rennstalls der Franzose Warren Barguil, der Amerikaner Chad Haga, der Schwede Fredrik Ludvigsson, der Niederländer Ramon Sinkeldam und das deutsche Talent Max Walscheid.

Alle Fahrer seien bei Bewusstsein, in stabilem Zustand und ansprechbar. Nach dem Zusammenstoß mit einem Auto nahe dem Teamquartier zwischen Valencia und Alicante wurden die Profis auf zwei Krankenhäuser verteilt. Ein Fahrer soll sich allerdings in ernstem Zustand befinden, teilte der Rettungsdienst der Region Valencia mit. Er sei in ein anderes Krankenhaus als die übrigen fünf gebracht worden.

"Jeder im Team ist geschockt", wurde Team-Physiotherapeut Anko Boelens in der Mitteilung der Mannschaft zitiert. Boelens erklärte trotz der nicht näher genannten Verletzungen weiter: "Uns ist auch klar, dass wir einiges Glück auf unserer Seite hatten." Die sechs Profis seien nebeneinander auf ihrer Straßenseite nahe dem Teamquartier in der Kleinstadt Calp unterwegs gewesen, als ein aus der Gegenrichtung kommendes Auto in die Gruppe gefahren sei.

Degenkolb hatte zuletzt am Donnerstag via Facebook von einer Trainingseinheit in Roubaix im Norden Frankreichs berichtet. Dort hatte der gebürtige Thüringer im Radstadion in den Duschen selbst sein Namensschild nach seinem größten Karrieresieg im vorigen Jahr angebracht. Der 27-jährige Degenkolb ist nach dem Abschied von Top-Sprinter Marcel Kittel großer Hoffnungsträger und Kapitän beim deutschen Rennstall, der sich am 7. Januar in Berlin präsentiert hatte.

Zur Mannschaft gehört auch Simon Geschke. Der letztjährige Etappensieger der Tour de France ist gerade bei der Tour Down Under in Australien im Einsatz.

dpa

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