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Speerwurf-Olympiasieger Röhler siegt in Rom

Leichtathletik Speerwurf-Olympiasieger Röhler siegt in Rom

Der Mann hat Nerven. Im letzten Versuch übertrumpft Speerwurf-Ass Thomas Röhler mit 90,06 Meter noch seinen deutschen Rivalen Johannes Vetter. Ein starkes Diamond-League-Debüt erlebt in Rom Konstanze Klosterhalfen als Dritte über 1500 Meter.

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Mit seinem letzten Wurf schaffte es Thomas Röhler auf Rang eins. Foto: Andrew Medichini

Rom. Olympiasieger Thomas Röhler ist nicht nur der überragende Speerwerfer im Weltmeisterschafts-Jahr, sondern auch ein Mann mit starken Nerven.

Der 25 Jahre alte Topathlet vom LC Jena konnte beim Diamond-League-Meeting in Rom mit dem letzten Wurf über 90,06 Meter seinen deutschen Rivalen Johannes Vetter von der LG Offenburg noch von Platz eins verdrängen. Für Röhler war es bei seinem dritten Start der dritte Sieg. Der Mannheimer Andreas Hofmann kam mit 79,65 Meter auf Platz acht.

Einen starken Auftritt hatte Konstanze Klosterhalfen bei ihrem Debüt in der Premium-Serie der Leichtathleten. Über 1500 Meter wurde die Leverkusenerin in 3:59,30 Minuten Dritte. Damit unterbot sie ihre bisherige Bestzeit von 4:06,91 Minuten deutlich. Seit der Vereinigung war keine deutsche Läuferin mehr unter der Vier-Minuten-Marke geblieben. In Rom waren nur die Niederländerin Sifan Hassan in 3:56,22 Minuten und Winny Chebet aus Kenia in 3:59,16 Minuten schneller als die junge Deutsche.

Nicht ganz nach Wunsch lief die Premiere in der Diamond League für Gina Lückenkemper. Über 100 Meter rannte die Dortmunderin mit 11,39 Sekunden auf den siebten Platz. Die Olympia-Zweite Dafne Schippers aus den Niederlanden war mit 10,99 Sekunden wieder eine Klasse für sich.

Hallen-Europameisterin Kristin Gierisch musste sich mit dem achten Platz im Dreisprung begnügen. Die 26 Jahre alte Chemitzerin kam über 13,82 Meter nicht hinaus. Den Sieg sicherte sich die Olympia-Zweite Yulimar Rojas aus Venezuela mit 14,84 Meter vor der kolumbianischen Olympiasiegerin Caterine Ibarguen, die 14,78 Meter weit sprang.

Kenias Olympiasieger Conseslus Kipruto dominierte das 3000-Meter-Hindernisrennen und sorgte in 8:04,63 Minuten für die erste Weltjahresbestzeit des Abends im Olympiastadion. Bis zur letzten Hürde hielt der Marokkaner Soufine El Bakkali (8:05,17) noch gut mit, musste Kipruto aber auf der Zielgeraden ziehen lassen.

Mit 4,85 Metern stellte auch Olympiasiegerin Katerina Stefanidi aus Griechenland eine Weltbestleistung auf. Lisa Ryzih vom ABC Ludwigshafen wurde in starken 4,65 Meter Vierte. Im Hochsprung wurde die Stuttgarterin Marie-Laurence Jungfleisch mit übersprungenen 1,88 Metern Achte. Die Siegerin Marija Lasitskene, die als Folge des russischen Doping-Skandals als neutrale Athletin startete, überquerte 2,00 Meter.

Hürdensprint-Olympiasieger Aries Merrit kommt im WM-Jahr langsam in Schwung. Bei seinem Sieg in 13,13 Sekunden vor Orlando Ortega (Spanien/13,17) blieb der US-Amerikaner jedoch noch unter seinem Leistungsvermögen. Für die dritte Weltjahresbestleistung sorgte zum Abschluss über 5000 Meter Hellen Obiri aus Kenia in 14:18,37 Minuten. Zweite wurde weit abgeschlagen Agnes Tirop ebenfalls aus Kenia in 14:33,09 Minuten.

dpa

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