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Sponsoren gegen Blatter: Sofortiger Rücktritt gefordert

Fußball Sponsoren gegen Blatter: Sofortiger Rücktritt gefordert

Sponsoren fordern den sofortigen Rücktritt. Ob Coca-Cola oder McDonals's, Blatter bringt das auch nicht aus der Fassung. Er bleibt hart und will weiterhin bis zur Neuwahl im Amt des FIFA-Präsidenten bleiben.

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FIFA-Sponsoren verstärken den Druck auf FIFA-Präsident Joseph Blatter zurückzutreten.

Quelle: Tim Brakemeier

New York. Die ersten Sponsoren fordern das sofortige Ende der Amtszeit von Joseph Blatter an der Spitze der Fußball-Weltverbandes FIFA.

Am 2. Oktober formierten sich die beiden US-Unternehmen Coca-Cola und McDonald's gegen den 79 Jahre alten Schweizer, gegen den in der Schweiz ein Strafverfahren läuft. "Mit jedem Tag, der vergeht, werden das Bild und der Ruf von der FIFA weiter befleckt", hieß es vom Getränkehersteller Coca-Cola.

Zum Wohle des Sports rufe Coca-Cola Blatter daher auf, sofort zurückzutreten, so dass ein glaubwürdiger und nachhaltiger Reformprozess so früh wie möglich beginnen könne. Ähnlich formulierte es McDonald's in seinem Statement: "Wir glauben, dass es im Interesse des Spiels wäre, wenn FIFA-Präsident Sepp Blatter sofort zurücktreten würde, so dass der Reformprozess mit der Glaubhaftigkeit geführt werden kann, die notwendig ist."

Die unmissverständlichen Aufforderungen kamen vier Tage, nachdem Blatter an seinem Amtssitz in Zürich allerdings klargemacht hatte, nicht vor der Neuwahl am 26. Februar abzutreten. Er hatte am Montag in einer Rede vor FIFA-Mitarbeitern betont, nichts Illegales getan zu haben.

Und auch nach den Mitteilungen der FIFA-Partner bekräftigte Blatter, nicht vor den Wahlen seinen Posten zu räumen. In einem Statement seiner Anwälte hieß es, dass Blatter respektvoll der Position von Coca-Cola widerspreche. Wenn er nun sein Büro verlassen würde, wäre das nicht zum besten Wohle der FIFA und es würde auch nicht den Reformprozess voranbringen, glaube er. Die Konsequenz: Er werde nicht zurücktreten.

Vor einer Woche hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft mitgeteilt, dass gegen Blatter "ein Strafverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung sowie - eventualiter - wegen Veruntreuung eröffnet" wurde. Die FIFA wird seit Monaten vom schwersten Korruptionsskandal ihrer Geschichte erschüttert.

dpa

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