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Sprinter Levy mit neuer Rennmaschine nach Rio

Bahnradsport Sprinter Levy mit neuer Rennmaschine nach Rio

Maximilian Levy stieg am Montagabend in den Flieger nach Rio. Der Bahnradsprinter aus Cottbus erlebt seine dritten Olympischen Spiele. Im Reisegepäck hat er auch seine neue Rennmaschine.

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Bahnradsprinter Maximilian Levy startet doppelt in Rio.

Quelle: Foto: dpa

Cottbus. Montagabend stieg Maximilian Levy in den Flieger. Via Dresden und Frankfurt/Main ging die Reise nach Rio. Es sind die dritten Olympischen Spiele für den Bahnradsprinter aus Cottbus, der erst im allerletzten Moment noch die Nominierung erhalten hatte.

Am Montag war noch mal mächtig Trubel daheim. „Ich habe im Moment den Kopf mit allen anderen Dingen voll, Rio ist bei mir erst wieder auf dem Plan, wenn ich im Flugzeug sitze“, meinte der 29-Jährige. „Bei Haus und Garten sowie Familie gibt es eine Menge zu regeln.“ Der Abschied von Ehefrau Madeleine sowie den Töchtern Tessa (drei Jahre) und Mila-Julie (sieben Monate) fiel ihm nicht leicht.

Vor dem Einzug ins Olympische Dorf

Aber er fühlt sich gewappnet für Rio und wird dort am Dienstag als einer der ersten deutschen Athleten im Olympischen Dorf einziehen. Dass es da den einen oder anderen Baumangel geben soll, beunruhigt ihn zwar ein wenig, aber er ist trotzdem optimistisch. Auch die Radrennbahn konnte ja vor Olympia nicht getestet werden, weil sie nicht eher fertiggestellt war. „Da lasse ich mich mal überraschen. Ich hoffe, ich komme mit der Bahn gut zurecht“, bemerkt Levy, der bisher einmal Silber (Keirin 2012) sowie zweimal Bronze (jeweils Teamsprint 2008 und 2012) bei den Spielen gewann.

Der Carbonrenner wiegt nur 7,2 Kilogramm

In Brasilien tritt er im Keirin und Sprint an, nachdem er im Teamsprint keine Berücksichtigung fand. Mit im Reisegepäck hat er auch sein neues Schwarz lackiertes Rennrad, das er in zwei großen Säcken verstaut hat. Sein Arbeitsgerät mit dem Carbonrahmen aus dem Berliner Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) wiegt nur 7,2 Kilogramm. „Dann hoffe ich mal, es kommt alles in Rio gut an“, sagt Levy. Der viermalige Weltmeister trainierte zuletzt auf der Radrennbahn in Frankfurt (Oder) und fühlt sich gut in Form. Er will bei seinen dritten Spielen zum dritten Mal mit einer Medaille heimkehren. Die Familie daheim drückt die Daumen.

Von Peter Stein

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