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Stahnsdorfer verpassen Heimerfolg

Basketball Stahnsdorfer verpassen Heimerfolg

In der 2. Basketball-Bundesliga Pro B verlor der RSV Eintracht Stahnsdorf am Samstag gegen die Rostock Seawolves. Damit warten die Fans weiter auf den ersten Heimsieg in dieser Saison.

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Eintracht-Basketballer Joey Ney (r.) – hier im Duell mit dem Rostocker Matthew Demetrius Hunter – steuerte 18 Punkte bei.

Quelle: Foto: Benjamin Feller

Kleinmachnow. Der RSV Eintracht Stahnsdorf hat es auch im zweiten Anlauf in der neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B verpasst, einen Heimerfolg zu feiern. Die Hausherren unterlagen am Samstagabend in der BBIS-Sporthalle in Kleinmachnow den Rostock Seawolves mit 68:76 (39:43). Dem RSV Eintracht fehlte ein ums andere Mal das letzte Quäntchen Glück beim Abschluss.

Die Rostocker haben es geschafft, dem RSV in jedem Viertel zwei Punkte abzuluchsen und am Ende waren es dann leider acht Zähler, die das Ergebnis deutlicher erscheinen lassen, als es tatsächlich war.

Insgesamt ist es dem RSV sehr gut gelungen, die Anweisungen des Trainers umzusetzen. Es wurde gut verteidigt, das Trio Hunter, Slavchev und Murillo hatte es sichtbar schwer an die Statistik des letzten Spieltages heran zu kommen. Zu schwer wurde ihnen der Weg zum Korb gemacht. Lediglich Matthew Hunter konnte zweistellig punkten. Dafür haben sich allerdings Tim Vogt und Shawn Gulley zweistellig in die Trefferliste eingetragen und gezeigt, dass Rostock auch von der Bank her sehr stark besetzt war. Hier macht sich das bemerkbar, was RSV-Coach Jan Sauerbrey bereits im Vorfeld angedeutet hatte: „Die Spieler kennen sich gut und zeigen eine recht homogene Leistung.“

Beim RSV konnten sich Kenneth Cooper, Joey Ney und Jeffery Harper erneut als Topscorer in die Statistik eintragen. Cooper gelang mit elf Rebounds sogar das Double-double. Insgesamt war jedoch die Trefferquote klar zu gering. Mit 43 Prozent Trefferquote aus der Nah- und Mitteldistanz und nur 29 Prozent von der Dreierlinie, ist es schwer, ein so knappes Spiel zu drehen. Hier hatten die Rostocker leichte Vorteile, die konsequent genutzt wurden.

Als es Rostock Ende des dritten Viertels gelang, sich mit einem 8:0- Lauf auf 58:50 abzusetzen, musste der RSV noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um den Anschluss wieder herzustellen. Drei Minuten vor Spielende war man sogar mit 62:64 wieder in Schlagweite, jedoch gelang es dem Rostocker Tim Vogt mit zwei Dreiern in Folge, den Abstand wieder auf 72:65 zu vergrößern. 22 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Joey Ney noch ein Dreier, aber leider reichte auch das nur noch zur Ergebniskosmetik. Jan Sauerbrey zeigt sich trotzdem insgesamt zufrieden mit der Leistung seiner Spieler: „In der Defensive haben die Spieler meine Vorgaben umgesetzt und konsequent und intensiv verteidigt. In der Offensive haben wir heute nicht so hochprozentig getroffen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Erst recht nach der Leistung des letzten Samstag hatte ich mir hier mehr versprochen. Leider ist es uns nicht gelungen, uns nach guten Defensive-Aktionen auf der anderen Seite mit leichten Punkten zu belohnen.“

Unglücklicherweise hat sich David Herwig in den letzten Sekunden des dritten Viertels verletzt und es bleibt abzuwarten, wie schwerwiegend die Verletzung ist. Derzeit ist davon auszugehen, dass er im nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen wird.

Bereits am nächsten Sonntag hat der RSV die Chance endlich den ersehnten Heimsieg in Angriff zu nehmen. Dann erwartet man um 17.30 Uhr die AstroStars aus Bochum, die sich auf den achten Tabellenplatz schieben konnten.

Von Daniela Wagner

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