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Streit bei Real: Ronaldo gegen Entlassung von Ancelotti

Fußball Streit bei Real: Ronaldo gegen Entlassung von Ancelotti

Cristiano Ronaldo wehrt sich bei Real Madrid gegen eine Trennung von Trainer Carlo Ancelotti. "Ich hoffe, dass wir in der nächsten Spielzeit wieder zusammenarbeiten werden", schrieb der Weltfußballer nach Reals 7:3-Kantersieg zum Saisonausklang über den FC Getafe auf seinem Twitter-Account.

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Cristiano Ronaldo versteht sich mit Carlo Ancelotti. Foto: Alessandro Di Marco

Madrid. t. "Ein großer Trainer und ein toller Mensch."

Ein Rauswurf des Italieners ist nach übereinstimmenden Berichten der spanischen Presse bei Real praktisch beschlossene Sache. Offiziell äußerte sich der Club dazu allerdings nicht. "In einer solchen Situation ist die Äußerung Ronaldos rebellisch", meinte die Zeitung "El País" am Sonntag. Ancelotti, der mit den Madrilenen in dieser Saison keinen der bedeutenden Titel gewann, wies Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu einem anderen Verein scharf zurück. "Entweder ich bleibe bei Real, oder ich mache ein Jahr Pause", stellte der Trainer klar.

Er werde sich Anfang der Woche mit der Vereinsführung zusammensetzen. "Dann wird der Club eine Entscheidung treffen", kündigte Ancelotti an. "Bisher habe ich keine offizielle Mitteilung erhalten." Das Sportblatt "As" hielt Real-Präsident Florentino Pérez eine "schäbige Behandlung" des Trainers vor, der den Madrilenen in der vorigen Saison in der Champions League zum zehnten Europacup-Sieg verholfen hatte.

In der Partie gegen Getafe ermöglichte Ancelotti Jungstar Martin Ødegaard das Liga-Debüt in der Real-Elf. Der Norweger hielt damit Einzug in die Annalen des Vereins. Er ist mit 16 Jahren und sechs Monaten der jüngste Profi, der in der ersten Mannschaft zum Einsatz kam. Ødegaard wurde für Ronaldo eingewechselt, der zum 7:3 einen Dreierpack beisteuerte. Damit sicherte der Portugiese sich mit 48 Treffern die Krone des Torschützenkönigs.

Der FC Barcelona, der schon vor dem letzten Spieltag als Meister festgestanden hatte, feierte beim 2:2 gegen Deportivo La Coruña den Titelgewinn und den Abschied von Kapitän Xavi. Die Katalanen schonten sich nach einer 2:0-Führung für das Pokalendspiel gegen Athletic Bilbao und das Champions-League-Finale gegen Juventus Turin. Dadurch konnte La Coruña noch ausgleichen und sich den Klassenverbleib sichern. FC Córdoba, UD Almería und SD Eibar müssen in die 2. Liga absteigen.

Weltmeister Shkodran Mustafi erreichte mit dem FC Valencia die Qualifikation zur Champions League. Durch einen 3:2-Sieg bei UD Almeria behauptete Valencia den vierten Tabellenplatz, einen Punkt vor dem FC Sevilla, der 3:2 beim FC Malaga gewann.

dpa

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