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Talente des SC Potsdam vor Aufstieg in die 3. Liga

Volleyball Talente des SC Potsdam vor Aufstieg in die 3. Liga

Während die Bundesligaspielerinnen des SC Potsdam ihre Saison nach dem Aus im Viertelfinale längst beendet haben, geht es jetzt für die Reserve in der Volleyball-Regionalliga Nordost um die Wurst. Der SC Potsdam II will den Aufstieg in die 3. Liga perfekt machen.

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Das Volleyballteam des SC Potsdam II: (hinten v.l.): Co-Trainer Eurico Mapeli, Nele Trobisch, Antonia Lutz, Friederike Adeberg, Jenna Zimmermann, Sophie Lau, Nele Kamer, Trainer Arne Kramer, (vorn v.l.) Lena Popp, Christelle Kialanda, Nina Gjorgijevska und Svenja Günzel.

Quelle: Verein

Potsdam. „Vor der Saison hat damit keiner gerechnet“, gibt Arne Kramer zu. Der Trainer steht mit den Volleyballerinnen des SC Potsdam II vor dem Aufstieg in die 3. Liga. Um hundertprozentig sicher zu sein, benötigt das Team am kommenden Wochenende noch einen Punkt aus der Partie beim Liga-Achten SF Brandenburg 94.

„Wir wollen auch da gewinnen und alles klar machen“, sagt Kapitän Sophie Lau. Das Gros der Mannschaft ist zwischen 16 und 18 Jahre alt. Da Staffelsieger VC Olympia II nicht aufstiegsberechtigt ist, genügt Rang zwei in der Regionalliga Nordost. „Anfangs haben wir uns schwer getan als Aufsteiger aus der Brandenburgliga, zumal wir einige Abgänge zu verkraften hatten und wir eher auf den Klassenerhalt in der Regionalliga fixiert waren“, erzählt Sophie Lau weiter. „Aber dann lief es in Training und Spiel immer besser.“

Die Hälfte der Mannschaft macht gerade Abi

Wie alle Talente des Bundesligisten ist auch sie Sportschülerin, steckt mitten im Abitur-Prüfungsstress. „Die Hälfte der Mannschaft macht gerade Abi. Aber wir haben den festen Willen, alles gut zu Ende zu bringen“, bemerkt die 18-jährige Tochter der Babelsberger Fußball-Legende „Henne“ Lau. Die Außen-Annahme-Spielerin weiß ebenso mit dem (Volley-) Ball umzugehen und will das nächste Saison möglichst in der 3.Liga unter Beweis stellen.

Coach Kramer meint: „Nach dem Fehlstart in die Saison, als wir von den ersten sechs Spielen vier verloren hatten, kamen wir mit elf Siegen in Folge in einen Lauf. Die Mannschaft hat positiv überrascht. Die Mädels haben sich im Training reingekniet und gut gearbeitet. Ich denke, da wird jetzt nichts mehr schiefgehen.“

Zwei Wochen nach dem hoffentlich erfolgreichen Regionalliga-Abschluss steht in Sonthofen noch die Endrunde um die deutsche U20-Meisterschaft an. Auch da wollen die Potsdamerinnen, die vor zwei Jahren deutscher U18-Vizemeister waren, wieder jubeln.

Von Peter Stein

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