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Tickerpflicht verärgert viele Fußballvereine

MAZ-Sportbuzzer Tickerpflicht verärgert viele Fußballvereine

Geht es nach dem Fußball-Landesverband Brandenburg sollen Vereine ab der nächsten Saison in einem Liveticker über ihre Spiele berichten. Die Teilnahme an dem Ticker war bisher freiwillig. Mit der Ticker-Pflicht sind nicht alle Vereine einverstanden. Die Kollegen vom MAZ-Sportbuzzer erklären, warum.

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Die Vereine müssen ab der neuen Saison die Zwischenstände tickern

Quelle: Schwandt

Falkensee. Der Fußball-Landesverband Brandenburg (FLB) will die Fußball-Vereine von der Oberliga bis hinunter zur Landesliga ab der kommenden Saison zu einem Liveticker über DFBnet verpflichten. Das wurde den Vereinen in den Staffeltagungen der Ligen kürzlich mitgeteilt. Hintergrund ist ein Beschluss des Verbandsspielausschusses. Damit soll das DFB-eigene Portal „fussball.de“ gestärkt werden, hieß es. Bislang war die Teilnahme am Ergebnis-Ticker freiwillig – wie auch beim Sportbuzzer, dem Mitmach-Portal der MAZ.

Der Gegenwind aus allen Richtungen ist heftig. „Ein Ticker ist für die Fans sicher gut, wenn ihre Mannschaft auswärts spielt“, so Sven Steller, Fußball-Abteilungsleiter des SV Falkensee/Finkenkrug. „Es sollte aber auf keinen Fall eine Verpflichtung geben. Ich sehe auch keinen Mehrwert, die Ergebnisse sind mittlerweile in allen Spielklassen kurz nach Abpfiff verfügbar. Wenn sich Fans von uns bereit erklären, einen Liveticker zu machen, ist das toll. Ich werde aber niemanden aus dem Verein dafür zwangsverpflichten.“

Weitere Reaktionen und die ganze Geschichte lesen Sie bei den Kollegen vom MAZ-Sportbuzzer.

Von Sebastian Morgner

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