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Tischtennis-Damen ohne WM-Medaille: 0:3 im Viertelfinale

Tischtennis Tischtennis-Damen ohne WM-Medaille: 0:3 im Viertelfinale

Das WM-Viertelfinale war für die deutschen Tischtennis-Damen die Endstation. Sie machten es deutlich besser als die DTTB-Herren. Zu einer Medaille reichte es aber auch für Petrissa Solja und ihre Kolleginnen nicht.

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Solja Petrissa ärgert sich, die Medaillen sind futsch. Foto: Ahmad Yusni

Kuala Lumpur. Der Deutsche Tischtennis-Bund kehrt mit leeren Händen von der Team-WM aus Malaysia zurück. Einen Tag nach dem Absturz der mitfavorisierten Herren verpassten auch die DTTB-Damen die Medaillenränge.

Das Europameister-Team verlor im Viertelfinale mit 0:3 gegen den WM-Zweiten Japan. Der überraschende 3:2-Erfolg gegen die Japanerinnen aus dem letzten Gruppenspiel konnte bei der Neuauflage nicht wiederholt werden.

"Der fünfte Rang ist mehr als aller Ehren wert. Unsere Damen haben ein sehr, sehr gutes Turnier gespielt", bewertete Sportdirektor Richard Prause das Abschneiden. Er verwies auf den bemerkenswerten Coup gegen Japan in der Vorrunde und auf das imponierende 3:0 gegen Südkorea im Achtelfinale. Da hatten auch die vorzeitig gescheiterten DTTB-Herren auf der Tribüne der Malawati-Halle Beifall geklatscht.

"Gegen Südkorea haben wir bei der Aufstellung genau die erhoffte Konstellation getroffen", erklärte Sabine Winter aus Kolbermoor. Im Medaillenmatch gegen Japan hatten die favorisierten Asiatinnen die richtigen Schlüsse aus der Niederlage am Vortag gezogen. Sie stellten die 15 Jahre alte Mima Ito als Nummer eins auf, der Schachzug zahlte sich aus.

Die German-Open-Siegerin von 2015 in Bremen gewann das Auftaktmatch gegen Winter mit 3:1 Sätzen. Danach verbuchten auch die deutsche Meisterin Petrissa Solja (Berlin) und Kristin Silbereisen (Kolbermoor) in ihren Einzeln nur jeweils einen Satz. Das war zu wenig für einen Platz auf dem Podest.

Während Japan als erstes Team das Halbfinale erreichte, ist die WM für die deutschen Damen beendet. Die DTTB-Herren treffen in der Platzierungsrunde um die Ränge 13 bis 20 am Freitag auf Italien.

dpa

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