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Tolle Saisoneröffnungsparty mit Potsdam kontra Füchse

Handball Tolle Saisoneröffnungsparty mit Potsdam kontra Füchse

Zur Saisoneröffnungsfeier lud sich Handball-Drittligist VfL Potsdam den Kooperationspartner Füchse Berlin ein. Es wurde ein tolles Handballfest in der Potsdamer MBS-Arena vor 1523 Zuschauern. Die Berliner siegten mit 32:17.

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VfL-Neuzugang Daniel Deutsch (l.) versucht Kent Tönessen zu stoppen.

Quelle: Foto: Julius Frick

Potsdam. Wie eng die Verbindung zwischen dem VfL Potsdam und EHF-Cup-Sieger Füchsen Berlin ist, zeigte sich spätestens Mitte der ersten Halbzeit. Da rasselten der Adler Yannik Münchberger und der Fuchs Fynn-Ole Fritz gegeneinander. Doch statt sich darüber zu ärgern, kabbelten sich beide, schließlich spielten sie seit der C-Jugend in Potsdam, ehe Fritz 2014 nach Berlin wechselte. „Zunächst wollte er was sagen, doch als er gesehen hat, wer es war, hat er gelacht“, sagte Münchberger. Dienstagabend, bei der gemeinsamen Saisoneröffnung der Kooperationsvereine in der MBS-Arena, standen sich die 18-Jährigen allerdings als Gegner gegenüber, wobei Fritz nach 20 Minuten mit einer Knöchelverletzung von der Platte musste. Das ungleiche Duell verlor der Potsdamer Handball-Drittligist mit 17:32 (7:16) gegen den Berliner Bundesligisten.

Dabei hatten die Potsdamer sogar den besseren Start: Nach dem 0:1 ging der Drittligist durch Tore der beiden Neuzugänge Christian Schwarz und Daniel Deutsch in Führung – es sollte das einzige Mal bleiben. „Erstmal ist es körperlich natürlich ein Unterschied gegen einen Bundesligisten zu spielen und auch die große Ruhe, die sie ausstrahlen“, sagte Münchberger, der mit fünf Treffern Toptorschütze seines Teams war. „Fünf Tore klingt zunächst gut, aber die Quote war nicht so toll“, erklärte der Spielmacher später selbstkritisch.

Doch dass nicht jeder Wurf gegen die Weltklasse-Keeper der Füchse saß, fand auch Trainer Jens Deffke nicht allzu bedauerlich. „Das sind gerade für die jungen Spieler wichtige Erfahrungswerte, wenn sie gegen Silvio Heinevetter oder Petr Stochl im Tor spielen“, erklärte der 40-Jährige. Auch auf der Gegenseite konnten sich alle drei VfL-Keeper, die jeweils 20 Minuten im Kasten standen, auszeichnen. Der erst 17-Jährige Paul Twarz hatte dabei einen Traumstart, parierte gleich die ersten beiden Bälle. Das toppte auf der Gegenseite allerdings Nationalkeeper Silvio Heinevetter, der mit gleich drei Paraden in kurzer Zeit den VfL-Angriff entnervte.

Auch die beiden Ex-Potsdamer Fabian Wiede und Willy Weyhrauch standen bei den Füchsen – vor den Augen von Nationaltrainer Dagur Sigurdsson – auf dem Feld. „Das war gelebte Kooperation“, freute sich Deffke über das Handballfest vor 1523 Zuschauern.

Von Stephan Henke

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