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Topspiel Bayern gegen Bayer - BVB empfängt die Hertha

Fußball Topspiel Bayern gegen Bayer - BVB empfängt die Hertha

Es ist viel los vor dem dritten Spieltag. Die Transferbörse ist mächtig in Bewegung. Sportlich steht die Begegnung der Champions-League-Starter Bayern München und Bayer Leverkusen im Mittelpunkt des Geschehens.

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Bayern gegen Bayer: Beide Teams starteten mit zwei Siegen in die Bundesligasaison.

Quelle: Maja Hitij

Düsseldorf. Hektische Betriebsamkeit auf dem Fußball-Transfermarkt und eine Topbegegnung, die es in sich hat. In Rekordmeister Bayern München und Bayer Leverkusen treffen am Samstag zwei der drei Vereine aufeinander, die an den ersten beiden Spieltagen eine makellose Bilanz aufweisen.

Dritter im Bunde ist Borussia Dortmund. Beim BVB hat der neue Trainer Thomas Tuchel mit dem 7:2 im Europa-League-Playoff gegen Odds BK und dem siebten Erfolg in der siebten Pflichtbegegnung die Euphorie vor dem sonntäglichen Aufeinandertreffen mit Hertha BSC noch mehr angeheizt.

"Die Jungs sind im Moment sehr wach, frisch und strahlen eine große Lust aus" - so macht Fußball Spaß, wollte Tuchel nach dem souveränen Einzug in die Europa League allen klar machen: Der BVB ist in toller Frühform und sieht sich in der Lage, in der Weltmeisterliga wieder ein Herausforderer zu werden. Die 4:0-Erfolge gegen Mönchengladbach und bei Aufsteiger Ingolstadt lassen diesen Rückschluss durchaus zu.

In München stellt sich eine Frage: Wie verkraften die Bayer-Profis den Königsklassen-Kraftakt gegen Lazio Rom (3:0)? Trainer Roger Schmidt sprach jedenfalls von der "brutalsten" Aufgabe, ausgerechnet jetzt beim Rekordmeister ran zu müssen. Bayer habe "sehr viel Selbstvertrauen getankt" - Leverkusens Mittelfeldstar Hakan Calhanoglu ist überzeugt davon, auch in München eine Chance zu haben.

Bei drei anderen Vereinen sieht die Bilanz der ersten beiden Spieltage richtig mau aus: Borussia Mönchengladbach als Dritter der Vorsaison, 1899 Hoffenheim und der VfB Stuttgart sind noch ohne Punkte. Für die Borussia sind die Voraussetzungen am Sonntag bei Werder Bremen zumindest statistisch nicht schlecht: Seit dem 4:0 am 20. Oktober 2012 haben die Hanseaten gegen ihren "Angstgegner" nicht mehr gewonnen.

Für Stuttgarts neuen Chefcoach Alexander Zorniger, dessen Team auf Eintracht Frankfurt trifft, und dessen Hoffenheimer Kollegen Markus Gisdol tun erste Erfolgserlebnisse dringend not. Der VfB verlor trotz bester Chancen gegen Köln (1:3) und in Hamburg (2:3), die Kraichgauer blieben in Leverkusen und gegen die Bayern (jeweils 1:2) ohne Punkte. Gisdol setzt bei Aufsteiger Darmstadt 98 vor allem auf das mögliche Debüt des vom SSC Neapel geholten chilenischen Neuzugangs Eduardo Vargas.

Gelingt dem 1. FC Köln gegen den HSV ein Heimsieg, würden die Rheinländer den besten Erstligastart seit 19 Jahren perfekt machen. Allerdings warnte Coach Peter Stöger nach elf Heimspielen in Serie ohne Niederlage: "Der HSV hat gezeigt, dass er nach Rückschlägen wieder aufstehen kann. Das kann zu einem entscheidenden Wesenszug einer Mannschaft werden."

Europa-League-Neuling FC Augsburg muss sich vorsehen. Denn immerhin startete Neuling FC Ingolstadt beim 1:0 in Mainz mit einem Auswärtserfolg in die Erstklassigkeit. Beim 0:4 zu Hause gegen den BVB wirkte der Zweitligameister aber stark überfordert. Mainz 05 hat gegen Hannover 96 eine schlechte Bilanz: Von 18 Bundesligaduellen mit den Niedersachsen gewannen die Rheinhessen nur vier. Das 2:1 in Mönchengladbach will FSV-Chefcoach Martin Schmidt nicht überbewerten: "Die Herausforderung ist größer als die in Gladbach", sagte der Schweizer.

dpa

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