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Trainer Frontzeck bleibt: Zweijahresvertrag in Hannover

Fußball Trainer Frontzeck bleibt: Zweijahresvertrag in Hannover

Der Fünf-Spiele-Trainer erhält einen 68-Spiele-Vertrag. Nach dem geglückten Klassenverbleib darf sich Michael Frontzeck über eine Verlängerung seiner Arbeitszeit beim Fußball-Bundesligisten Hannover 96 freuen.

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Lohn des Erfolgs: Michael Frontzeck hat einen Vertrag über zwei Jahre als Trainer von Hannover 96 erhalten.

Quelle: Peter Steffen

Hannover. Der 51-Jährige und der Club einigten sich auf einen neuen Kontrakt über zwei Jahre. Auch Manager Dirk Dufner darf entgegen anderslautenden Medienberichten bei Hannover im Amt bleiben.

"Michael Frontzeck hat erfolgreiche Arbeit geleistet. Deswegen wollen wir die Zusammenarbeit mit ihm fortführen", sagte 96-Präsident Martin Kind in einer Pressemitteilung am Donnerstag. "Er hat die Mannschaft hervorragend eingestellt und motiviert, er verkörpert Begeisterung und Ehrgeiz."

Frontzeck hatte als Nachfolger von Tayfun Korkut in fünf Spielen zwei Unentschieden und zwei Siege geholt. Durch das 2:1 im letzten Saisonspiel gegen den SC Freiburg retteten sich die zwischenzeitlich in 16 Spielen sieglosen Hannoveraner noch. Kind hatte Frontzeck immer als "ersten Ansprechpartner" bezeichnet, aber auch noch mit anderen Kandidaten verhandelt.

Auch Dufner, der bei Hannover 96 einen Vertrag als Sport-Geschäftsführer bis zum 30. Juni 2016 besitzt, darf bleiben. Der zuletzt in Hannover in die Kritik geratene Manager soll die Mannschaftsplanung für die neue Bundesliga-Saison übernehmen. "Die anstehenden Entscheidungen für die Zusammenstellung der Mannschaft besitzen nun oberste Priorität", sagte Kind.

Während die Vertragsverlängerung von Frontzeck in Hannover erwartet wurde, war der Verbleib von Dufner unsicher. Kind hatte dem Manager zuletzt die Rückendeckung verweigert. Dufner wurde unter anderem eine verfehlte Transferpolitik vorgeworfen.

Vor der Saison investierte der Verein knapp elf Millionen Euro in neue Spieler, so viel Geld wie nie zuvor. Doch die Niedersachsen mussten bis zum letzten Spieltag zittern. Dufner, der im Juli 2013 vom SC Freiburg als Nachfolger von Jörg Schmadtke nach Hannover kam, muss vor allem Ersatz für Lars Stindl besorgen. Der Kapitän wechselt zu Borussia Mönchengladbach.

Die Planungen für die neue Saison waren zuletzt wegen des Abstiegskampfes und der unklaren Situation in der Führungsebene ins Stocken geraten. Einziger Neuzugang ist bisher der Ersatz-Torwart Philipp Tschauner vom FC St. Pauli. Zudem erhielten die Nachwuchsspieler Waldemar Anton und Mike-Steven Bähre Profiverträge.

 

Michael Frontzeck im Kurzporträt:

 

 

Geboren: 26. März 1964 in Mönchengladbach

 

 

Privates: verheiratet, zwei Kinder

 

 

Hobbys: Tennis, Musik (Depeche Mode, The Cure, Rod Stewart, U2, Simple Minds) und Lesen

 

 

Stationen als Spieler: 1982 - 1989 Borussia Mönchengladbach, 1989 - 1994 VfB Stuttgart, 1994 - 1995 VfL Bochum, 1995 Borussia Mönchengladbach, 1996 - 1997 Manchester City, 1997 - 1999 SC Freiburg, 1999 - 2000 Borussia Mönchengladbach

 

1984 - 1986 U21-Nationalmannschaft, 1984 - 1992 Nationalmannschaft

 

Stationen als Trainer: 2000 - 2003 Borussia Mönchengladbach (Co-Trainer), 2004 - 2005 Hannover 96 (Co-Trainer), 2006 - 2007 Alemannia Aachen, 2008 - 2009 Arminia Bielefeld, 2009 - 2011 Borussia Mönchengladbach, 2012 - 2013 FC St. Pauli, seit 2015 Hannover 96

 

 

Größte Erfolge als Spieler: DFB-Pokalfinalist (1984), Supercupsieger (1992), Deutscher Meister (1992), Europameisterschafts-Zweiter (1992)

dpa

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