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Triumphale Rückkehr: Messi beschert Argentinien 1:0-Sieg

Fußball Triumphale Rückkehr: Messi beschert Argentinien 1:0-Sieg

Was für ein Abend für Lionel Messi: Nach dem schnellen Rücktritt vom Rücktritt schießt Argentiniens Fußball-Superstar das Siegtor im WM-Qualifikationsspiel gegen Nachbar Uruguay. Auch Brasilien gewinnt, Neymar trifft wie im Olympia-Finale vom Elfmeterpunkt.

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Lionel Messi erzielte den Siegtreffer gegen Uruguay.

Quelle: Nicolas Aguilera

Buenos Aires. Lionel Messi hat eine triumphale Rückkehr in Argentiniens Fußball-Nationalmannschaft gefeiert. Der Superstar bescherte dem zweimaligen Weltmeister in der WM-Qualifikation mit seinem Treffer den 1:0 (1:0)-Zittersieg im Nachbarschaftsduell gegen Uruguay.

Mit dem Erfolg in Unterzahl nahmen die "Gauchos" dem Erzrivalen damit die Tabellenspitze in der südamerikanischen WM-Qualigruppe ab. Argentiniens neuer Trainer Edgardo Bauza feierte im westargentinischen Mendoza einen gelungenen Neustart nach dem erneut verlorenen Finale bei der Copa America vor zwei Monaten. "Diese neue Etappe mit einem Sieg zu beginnen, macht alles leichter", sagte Matchwinner Messi danach.

Nach der Copa-Niederlage gegen Chile hatte das tief enttäuschte Idol seinen Rücktritt erklärt, weil er mit der Nationalmannschaft wieder nicht seinen ersten Titel geholt hatte. "Ich war tief enttäuscht, weil das ein schwerer Schlag war und habe das gesagt, was ich gefühlt habe. Aber danach, mit dieser Mannschaft und mit der Zuneigung der Menschen habe ich es mir anders überlegt."

Zum Glück für Argentinien: Mit einem abgefälschten Linksschuss in der 42. Minute erzielte er den einzigen Treffer gegen Uruguay, obwohl er von einem halben Dutzend Gegenspielern umgeben war. Rund 40 000 Zuschauer im ausverkauften Stadion Malvinas Argentinas bejubelten das Tor, mussten aber auch bangen, weil Paulo Dybala von Juventus Turin nach einer Gelb-Roten-Karte das Spielfeld verlassen musste. Uruguay mit Messis Vereinskollege Luis Suárez vom FC Barcelona gelang in der zweiten Halbzeit aber nicht der Ausgleich.

"Wir konnten natürlich nicht mehr das gleiche Spiel wie vor dem Tor aufziehen, weil uns der Schiedsrichter nicht gelassen hat", sagte Messi und lobte seine Mitspieler: "Diese Spieler steigern sich in den schwersten Momenten gegen einen schwierigen Gegner."

Ob Trainer Bauza, der Nachfolger des zurückgetretenen Gerardo Martino, am Dienstag gegen Venezuela auf Messi zurückgreifen kann, ist unklar. Der 29-Jährige klagte wegen einer in Spanien erlittenen Schambeinverletzung über starke Schmerzen während des Spiels.

Am siebten Spieltag der Südamerika-Qualifikation gewann Brasilien 3:0 (0:0) in Ecuador. Die Seleção ging in Quito erst in der 70. Spielminute mit einem von Neymar verwandelten Elfmeter in Führung. Gabriel Jesus erzielte in der Schlussphase (86./90.+1) die weiteren Tore.

Kolumbien besiegte Venezuela daheim in Barranquilla mit 2:0 (1:0). James Rodríguez (45.) und Macnelly Torres (82.) trafen für die Gastgeber. Bolivien gewann in La Paz 2:0 (1:0) gegen Peru. Paraguay setzte sich dank früher Toren von Oscar Romero (5.) und Paulo Da Silva (8.) in Asunción 2:1 (2:1) gegen Chile durch. Bayern Münchens Arturo Vidal konnte in der 36. Minute nur noch für die Gäste verkürzen.

Argentinien führt jetzt die südamerikanische Qualifikationsrunde mit 14 Punkten an, gefolgt von Uruguay, Kolumbien und Ecuador mit je 13 sowie Brasilien und Paraguay mit jeweils 12 Punkten. Die vier Bestplatzierten der zehn Teams qualifizieren sich direkt für die WM. Die fünftplatzierte Mannschaft spielt im Playoff gegen den Sieger der Ozeanien-Gruppe um ein weiteres Turnier-Ticket.

dpa

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