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Trügerisches Tabellenbild

Handball, VfL Potsdam Trügerisches Tabellenbild

Die dominanten Mannschaften fehlen in dieser Drittliga-Saison. Nachdem in der vergangenen Spielzeit die Handballer des Wilhelmshavener HV mit 30 Siegen aus 30 Spielen die Liga gegen die Wand spielten und die Handballfreunde Springe im Wilhelmshavener Windschatten den Sprung in die 2. Liga schafften, geht es in dieser Handballsaison deutlich enger zu.

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Jens Deffke ist seit Sommer 2013 VfL-Trainer.

Quelle: Foto: Julius frick

Potsdam. Die dominanten Mannschaften fehlen in dieser Drittliga-Saison. Nachdem in der vergangenen Spielzeit die Handballer des Wilhelmshavener HV mit 30 Siegen aus 30 Spielen die Liga gegen die Wand spielten und die Handballfreunde Springe im Wilhelmshavener Windschatten den Sprung in die 2. Liga schafften, geht es in dieser Handballsaison deutlich enger zu. „Durch die Neueinteilung der Staffeln hat sich das Niveau auch noch gehoben in unserer Staffel. Es ist alles sehr eng, man muss Woche für Woche richtig Gas geben“, sagt Trainer Jens Deffke über die Tabelle.

In der stehen die Potsdamer aktuell auf Rang drei – und damit im Soll. Vor der Saison hieß das Ziel die Top 5 zu erreichen. Nur drei Punkte trennen die Adler vom Tabellenführer SC Magdeburg II. Doch das Tabellenbild ist trügerisch: Genauso viele Punkte trennen die Potsdamer auch von Rang neun. „Wenn man vielleicht zwei, drei oder vier Spiele in Folge verliert, ändert sich die Situation ad hoc. Aber genauso ist es möglich, sich mit zwei, drei Siegen an einem bestimmten Punkt in der Tabelle festzubeißen“, erklärt Deffke.

Für ihn ist der Tabellenplatz nach eigener Aussage auch nicht das relevante Kriterium. Vielmehr gehe es darum, junge Spieler wie Robert Schütz, Yannik Münchberger und Caspar Jacques an die 3. Liga ranzuführen. „Priorität hat die eigene Leistung, was dabei rauskommt, ist das Produkt“, erklärt Deffke, der in seinem dritten VfL-Jahr steht. Da gibt es aus seiner Sicht durchaus noch Luft nach oben. „Ich finde, wir haben nicht in allen Spielen unsere Leistung abgerufen. Oder nicht die, die wir uns vorgestellt haben“, meinte er.

Gegen den nächsten Gegner soll das wieder anders werden. Nach zwei Heimsiegen gegen den Dessau-Rosslauer HV (21:20) und Stralsunder HV (35:25) müssen die Adler wieder auswärts ran. Gastgeber ist der Tabellenfünfte TS Großburgwedel. „Trainer Jürgen Bätjer hat dieses Jahr eine wirklich gute junge Mannschaft auf die Beine gestellt, wo es einfach passt“, meinte Deffke. Ähnlich wie bei den Potsdamern bekommen dort Talente viel Einsatzzeit.

Von Stephan Henke

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